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Rechtsextremismus: Braune Ideologie in der Kindertagesstätte

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Rechtsextremismus  

Braune Ideologie in der Kindertagesstätte

24.11.2013, 09:25 Uhr | dpa

Rechtsextremismus: Braune Ideologie in der Kindertagesstätte. Beim Kampf gegen Rechtsextremismus geraten inzwischen vermehrt auch Kindergärten in den Fokus (Quelle: dpa/tmn)

Beim Kampf gegen Rechtsextremismus geraten inzwischen vermehrt auch Kindergärten in den Fokus (Quelle: dpa/tmn)

Rechtsextremismus - das sind nicht nur glatzköpfige Jugendliche und Männer in Springerstiefeln. Rechtsextremismus ist nach Angaben der Amadeu-Antonio-Stiftung inzwischen auch in manchen Kindergärten ein Problem. Viele junge rechtsextreme Eltern hätten Kinder, die jetzt in die Kita gingen, sagte Heike Radvan von der Anti-Rassismus-Organisation.

Rechtsextremismus: Die Ideologie von zu Hause

"Einige dieser Kinder versuchen, in der Kita offensiv die Ideologie zu verbreiten, die sie zu Hause lernen." Dies komme nicht nur in ostdeutschen Bundesländern wie Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern vor, sondern auch in einigen Gegenden Schleswig-Holsteins oder Baden-Württembergs.

Gleich und gleich gesellt sich gern

Rechtsextreme Eltern versuchten, im ländlichen Raum möglichst in die gleichen Orte oder Ortsteile zu ziehen. In den dortigen Kitas gebe es dann viele Kinder aus solchen Familien.

Kinder sind oft unauffällig

Diese Jungen und Mädchen wollten etwa nicht mit Dunkelhäutigen spielen, berichtete Radvan. "Ein Zeichen kann aber auch sein, dass sie sehr zurückhaltend sind und wenig von zu Hause erzählen." Manchen merke man eine autoritäre Erziehung an. "Das sind Kinder, die besonders gut spuren - und deshalb meist kaum auffallen."

Trennung ist keine Lösung

Zuletzt sei diskutiert worden, ob man diese Jungen und Mädchen wegen Kindswohlgefährdung aus ihren Familien rausnehmen müsse. "Das kann aber keine Antwort sein", sagte Radvan. Eine Trennung könne Schaden anrichten.

Früh in demokratischem Verhalten schulen

Eine deutlich bessere Lösung seien Ganztagsschulen und Tagesstätten, in denen die Kinder früh demokratischen Alltag kennenlernten. Kindergärten könnten das Problem angehen, indem sie gezielt Kinder von Zuwanderern oder mit Behinderungen aufnähmen und so Vielfalt vorlebten. "Wir müssen Demokratie erfahrbar machen", forderte Radvan.

"Die Kinder können ja nichts dafür"

Sie warnte davor, Kinder rechtsextremer Eltern auszugrenzen. Viele Eltern hätten beispielsweise Bedenken, ihre Kleinen zu Geburtstagsfeiern in rechtsextremen Familien zu schicken. Aber: "Die Kinder können ja nichts dafür."

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