Startseite
Sie sind hier: Home > Eltern > Erziehung >

Wettkampf der Mütter: Soziale Netzwerke frustrieren Eltern

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Überall "perfekte Mütter"  

Soziale Netzwerke frustrieren junge Eltern

29.10.2014, 14:06 Uhr | t-online.de

Wettkampf der Mütter: Soziale Netzwerke frustrieren Eltern. Der starke Inszenierungsdruck in sozialen Netzwerken setzt viele junge Mütter unter Druck. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der starke Inszenierungsdruck in sozialen Netzwerken setzt viele junge Mütter unter Druck. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Soziale Netzwerke wie Facebook üben einen großen Druck auf junge Mütter aus. Das ergab eine Studie des Forschungsinstituts Impulse Research. Der Untersuchung zufolge nähmen 53 Prozent der gut 1000 befragten Mütter gerne eine radikale Auszeit von Social Media.

Dass in sozialen Netzwerken der Präsentationsdruck für Frauen hoch ist, liegt auf der Hand. Vor allem die enorme Zahl der gestellten Fotos löst Stress aus. "Idealisierte Vorstellungen in Kombination mit verzerrten Selbstpräsentationen im Netz führen nicht selten zu einer raschen Ernüchterung", erklärt dazu Psychologin Regina Harringer vom Institut für Partnerschaftsberatung.

Wettkampf der Mütter

Soziale Netzwerke bieten Müttern einen hohen Informationsgehalt. Es gibt Gruppen, die zum Austausch von Fragen und Problemen für die Zeit mit dem Baby anregen. Dennoch offenbart die Umfrage auch die Nachteile dieser Gruppen und der dauerhaften Vernetzung.

UMFRAGE - SOZIALE NETZWERKE
Würden Sie Bilder von Ihren Kindern auf Facebook oder anderen sozialen Netzwerken veröffentlichen?

Für viele junge Frauen mit Kind sind soziale Netzwerke frustrierend geworden. Perfekte Mütter scheint es bei einem Blick in die eigene Timeline überall zu geben, jede mit ihren ganz eigenen fehlerlosen Erziehungsmethoden. Dieser Inszenierungsdruck verursacht großen Stress auf die ohnehin schon mit ihrem Nachwuchs beschäftigten Frauen. Sie fühlten sich regelrecht wie in einem Wettkampf.

Personalisierte Werbung setzt junge Eltern unter Druck

In der Altersklasse der 18- bis 24-jährigen Mütter würden ganze 60 Prozent gerne viel weniger auf Seiten wie Instagram und Facebook aktiv sein. Daneben spielt für die meisten Befragten die Erhaltung der eigenen Privatsphäre ebenfalls eine wichtige Rolle. Vermehrt fühlten sich Mütter aber auch vom exzessiven Marketing großer Unternehmen überrollt.

Die in sozialen Netzwerken personalisierte Werbung, gefüttert von bereits benutzten Suchbegriffen, verweist nach der Geburt des Kindes auf viele Markenprodukte in der Babyindustrie. Das deprimiert viele Eltern zunehmend, denn die Budgets sind in jungen Familien oftmals nur klein.

Sie finden uns auch auf Facebook - jetzt Fan unserer "Eltern-Welt" werden und mitdiskutieren!

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Amateur am Werk 
Ungeschickter Bauarbeiter löst Kettenreaktion aus

Es kommt wie es kommen muss. Zum Glück kam der Mann noch einmal glimpflich davon. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de

Anzeige
shopping-portal