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Mehr Geld von den Eltern  

Taschengeld in fünf Jahren um drei Euro gestiegen

11.06.2016, 13:25 Uhr | AFP

Taschengeld in fünf Jahren um drei Euro gestiegen. Kinder unter 14 Jahren haben im Monat durchschnittlich 20 Euro zur Verfügung. (Quelle: imago/Chromorange)

Kinder unter 14 Jahren haben im Monat durchschnittlich 20 Euro zur Verfügung. (Quelle: Chromorange/imago)

Kinder zwischen neun und 14 Jahren bekommen in Deutschland durchschnittlich 20,40 Euro Taschengeld im Monat - das sind fast drei Euro oder 15 Prozent mehr als noch vor fünf Jahren. Dies ergab das LBS-Kinderbarometer.

So viel Taschengeld bekommen Kinder:

  • Viertklässler: 14,13 Euro monatlich
  • Fünftklässler: 18,59 Euro monatlich
  • Sechstklässler: 22,24 Euro monatlich
  • Siebtklässler: 26,16 Euro monatlich.

Doch die Steigerung um drei Prozent bedeutet nicht, dass Kinder mit üppigem Taschengeld verwöhnt werden. Die Durchschnittswerte liegen im Bereich der Empfehlungen des Deutschen Jugendinstituts (DJI), das regelmäßig neue Richtwerte veröffentlicht.

UMFRAGE - TASCHENGELD
Bekommen Kinder und Jugendliche in Deutschland zu viel Geld von ihren Eltern?

Das Taschengeld steigt, dafür sinkt die Zahl der Kinder, die sich nebenher noch etwas dazu verdienen. Während vor fünf Jahren noch gut 60 Prozent der Kinder zumindest ab und zu ihr Taschengeld aufbesserten, trifft dies nun nur noch auf die Hälfte zu. "Wir beobachten, dass vor allem jüngere Kinder der Klassenstufen vier bis sechs ihr Taschengeld gerne aufbessern", erklärte LBS-Sprecher Christian Schröder.

Rasenmähen oder Babysitten für besondere Wünsche

Beliebte Nebenjobs sind der Umfrage zufolge Tätigkeiten im Haushalt, Rasenmähen, Blumengießen, Autowaschen oder Babysitten. Auch Belohnungen für gute Noten sind eine Einnahmequelle. Als Aushilfsjobs außerhalb des Familien- und Verwandtenkreises tragen die Kinder Zeitungen aus oder verteilen Prospekte.

Auf die Frage nach der Motivation für den Nebenjob antworten zwei Drittel der befragten Kinder, sie wollen sich davon etwas leisten. Bei dieser Frage waren Mehrfachnennungen möglich: So gab zugleich die Hälfte der Befragten als Grund Spaß an der Arbeit an, knapp 30 Prozent freuen sich über das Lob der Eltern.

Für rund 20 Prozent liegt der Anreiz darin, durch solche Tätigkeiten etwas zu lernen, 13 Prozent fühlen sich durch den Zuverdienst erwachsener. Drei Prozent brauchen das Geld, um Schulden abzutragen - und immerhin neun Prozent der "Nebenjobber" bekommen von ihren Eltern gar kein Taschengeld.

Das vom Prosoz-Institut für Sozialforschung erstellte LBS-Kinderbarometer basiert auf der Befragung von fast 11.000 Kindern zwischen neun und 14 Jahren aus dem Bundesgebiet.

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