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Kinderbetreuung: Engagierte Väter machen ihre Partnerin glücklicher

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Forscher stellen fest  

Gemeinsame Kinderbetreuung verbessert das Sexleben

23.08.2015, 11:38 Uhr | ag

Kinderbetreuung: Engagierte Väter machen ihre Partnerin glücklicher. Väter, die sich bei der Betreuung und Erziehung ihrer Kinder engagieren, machen auch ihre Partnerin glücklicher. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Väter, die sich bei der Betreuung und Erziehung ihrer Kinder engagieren, machen auch ihre Partnerin glücklicher. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wenn Mama und Papa sich die Kinderbetreuung teilen, profitiert nicht nur der Nachwuchs davon. Auch das Liebesleben verbessert sich. Das ergab eine aktuelle Studie amerikanischer Forscher der Georgia State University, die auf der Jahrestagung der American Sociological Association vorgestellt wurde.

An der von Daniel Carlson durchgeführten Studie nahmen insgesamt 487 Familien teil. Sie wurden in drei Gruppen geteilt: In der ersten kümmerten sich primär die Frauen um die Kinder, in der zweiten teilten sich beide Eltern die Pflichten und in der dritten übernahmen die Männer den Hauptteil der Betreuung.

Geteilte Pflichten machen glücklich

In allen Gruppen befragten die Forscher die Paare, wie es um ihre Beziehungsqualität und ihr Sexleben bestellt sei. Die größte Unzufriedenheit herrschte dabei in Familien, in denen die Frau mindestens 60 Prozent der Betreuungspflichten übernahm. Die Teilnehmer der beiden anderen Kontrollgruppen dagegen kaum über Sexfrust und Beziehungsprobleme. Dabei machte es kaum einen Unterschied, ob sich das Paar gleichermaßen für den Nachwuchs engagierte oder ob die Väter hauptsächlich in der Pflicht standen.

Studienleiter Carlos sieht darin eine Bestätigung, dass sich Familien-Engagement für Männer lohnt. Am problematischsten für die Beziehung sei es, wenn die Hauptlast der Betreuung primär von den Frauen getragen werde. Die Forscher wollen nun im zweiten Schritt klären, wo genau die Ursachen für den positiven Effekt der Pflichtenteilung liegen. Dazu sollen weitere Studien erfolgen.

Ist der "neue Mann" der bessere Partner?

Dass Paare, die an der Betreuung und Erziehung ihrer Kinder gleichberechtigt beteiligt sind, glücklicher sind, sieht Cary Cooper, Psychologieprofessor an der Manchester Business School als nicht verwunderlich. Gegenüber dem britischen Fernsehsender BBC erklärt er in einer Stellungnahme: "Ein so genannter 'neuer Mann', der sich gern bei der Kinderbetreuung engagiert, investiert wahrscheinlich sowieso mehr in seine Beziehung."

Die gesellschaftliche Akzeptanz, dass auch Männer flexible Arbeitszeiten wählten, um mehr Zeit für die Familie zu haben, sei gestiegen. Dadurch fühlten sich auch Männer, die normalerweise ein solches Familienmodell nicht befürworteten, unter Druck. Auch dies wirke sich indirekt auf die Beziehungszufriedenheit aus, vermutet Cooper.

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