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Jugendmedienschützer sehen Licht am Ende des Tunnels

24.10.2011, 09:23 Uhr | dpa

Jugendmedienschützer sehen Licht am Ende des Tunnels. Eine Software soll Kinder vor schädlichen Inhalten im Internet schützen. (Foto: imago)

Eine Software soll Kinder vor schädlichen Inhalten im Internet schützen. (Foto: imago)

Die Sorge vieler Eltern, dass ihre Kinder im Internet schädlichen und verstörenden Inhalten ausgesetzt sind, wollen Jugendmedienschützer mit passender Schutzsoftware lindern. Doch die Suche nach geeigneten Programmen zieht sich seit Jahren hin - wenn auch erstmals Licht am Ende des Tunnels erscheint. Gabriele Schmeichel, Vorstandsvorsitzende der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) in Berlin, rechnet bis zum Jahresende mit einer den Vorgaben entsprechend einsetzbaren Software.

Software filtert "black lists" aus

Sie soll auf sogenannten "black lists" indizierte Inhalte ausfiltern können - und dagegen Beiträge einer "white list" empfehlen, sagt Schmeichel auf einem Jugendmedienschutz-Panel bei den Medientagen München. Ein Problem sei jedoch grundsätzlich, dass Inhalte von Internetnutzern etwa auf YouTube oder anderen Plattformen kaum ausgefiltert werden können.

"Der versteckte Babysitter, der den Abenteuerspielplatz Internet sicher macht - es wäre schön, wenn das so einfach wäre", sagt dazu Verena Weigand, Leiterin der Stabsstelle der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM).

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KJM bewerte Konzepte positiv

Zwei Konzepte für Kinder- und Jugendschutzsoftware hat die KJM immerhin inzwischen als positiv und den Anforderungen des aktuellen Jugendmedienschutz-Staatsvertrages (JMStV) entsprechend bewertet. Ein erster Schritt auf dem Weg zur Anerkennung. Jugendschutzprogramme sollen Eltern helfen, ihren Kindern je nach Altersstufen bis zwölf, 16 oder 18 Jahren geeignete Internetangebote freizugeben - und zugleich ungeeignete zu blockieren. Ziel sei, dass sie leicht zu bedienen sind und mindestens 80 Prozent Filtergenauigkeit haben, sagt Weigand. Die KJM ist für die Anerkennung von Jugendschutzprogrammen zuständig.

Es gibt keine Alternative

In den derzeitigen Konzepten basiert der Filter der Jugendschutzprogramme auf einer Selbstzertifizierung der Anbieter, dieses Label geben sie ihren Inhalten allerdings auf freiwilliger Basis. "Dazu gibt es keine Alternative", stellt der Geschäftsführer des Verbandes Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT), Claus Grewenig, klar.

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