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Lange Familienpause drückt den Lohn

21.10.2008, 13:56 Uhr | ruf, dpa

Einkommen: Lange Familienpause drückt den Lohn. Frauen sollten auch in der Elternzeit Kontakt halten.

Kontakt halten - auch in der Elternzeit. (Bild: Archiv)

Es ist eine bekannte Tatsache: Frauen verdienen in der Regel deutlich weniger als ihre männlichen Kollegen. Eine Studie erklärt jetzt, warum das so ist: Es liegt an der Unvereinbarkeit von Familie und Beruf. Lange Familienpausen sind ein Grund dafür, dass Frauen im Schnitt weniger verdienen als Männer. Vor allem Unterbrechungen von mehr als drei Jahren zeigten negative Effekte, wohingegen eine Familienpause von bis zu einem Jahr kaum negative Auswirkungen habe, sagte Hans-Peter Klös vom Institut der Deutschen Wirtschaft Köln.

Drittletzter in Europa

Der Durchschnittslohn von Frauen in Deutschland liegt rund 24 Prozent unter dem Lohn von Männern. Damit nimmt Deutschland bei der Lohngleichheit unter den EU-Mitgliedsstaaten den drittletzten Platz ein, teilt das GenderKompetenzZentrum in Berlin mit. Während Frauen und Männer mit einer geringen Lohndifferenz ins Berufsleben starten, steige der Unterschied im Alter zwischen 24 und 39 Jahren rapide von vier auf 22 Prozent an, so Klös. Der Unterschied schrumpfe jedoch, wenn man ihn um beeinflussende Faktoren wie Arbeitszeit, Bildung oder Branchen korrigiere.

Teilzeit, Familienauszeit und Diskriminierung bewirken Lohndifferenz

Hauptursache dafür sei neben der Familienauszeit die Teilzeitarbeit von vielen Frauen. Allerdings ließe sich über diese beiden Faktoren lediglich etwa die Hälfte der Lohndifferenz erklären. Der restliche Teil könne eine Folge von geschlechtsspezifischer Diskriminierung sein.

Mehr Ganztagsbetreuung gefordert

So sinkt dem Bericht zufolge der Lohnunterschied auf 15 Prozent, wenn Frauen Vollzeit arbeiten. Kehren Frauen nach der Geburt eines Kindes schnell an den Arbeitsplatz zurück, schrumpfe der Unterschied sogar auf sechs Prozent. Das ergaben demnach Erhebungen der Wissenschaftler bei Frauen, die unter einem Jahr Auszeit nahmen und dann als Vollzeitkräfte in ihren Beruf zurückkehrten. Der weitere Ausbau der Kinderbetreuung und der schulischen Ganztagesangebote sei daher "dringend notwendig", betonte das Präsidiumsmitglied des Bundesverbands deutscher Arbeitgeber (BDA), Ingrid Hofmann, mit Blick auf die Studie.

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