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Familienpolitik: 40 Prozent der Alleinerziehenden leben von Hartz IV

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Hartz IV  

40 Prozent der Alleinerziehenden leben von Hartz IV

16.02.2009, 15:15 Uhr | rev, dapd, dpa

Familienpolitik: 40 Prozent der Alleinerziehenden leben von Hartz IV.

Alleinerziehende leben in Deutschland häufig von Hartz IV (Foto: Archiv)

Rund 40 Prozent der alleinerziehenden Eltern in Deutschland leben von Hartz IV. Dies seien etwa 660.000 Mütter oder Väter mit rund einer Million Kindern, sagte Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen bei der Vorstellung des Familienreports. Bei ihnen gebe es bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf noch erheblichen Handlungsbedarf.

Zu wenig Betreuungsangebote bei Jobsuche

Von der Leyen verwies dabei auf eine Befragung von Alleinerziehenden, die auf der Suche nach einem Arbeitsplatz sind. Dabei gaben 43 Prozent an, dass sie Kinderbetreuung benötigen, aber nur drei Prozent hätten bei der Jobsuche entsprechende Betreuungsangebote erhalten.

Verbessertes Klima für Familien in Deutschland

Nach dem leichten Anstieg der Geburtenzahl im vergangenen Jahr hat Bundesministerin Ursula von der Leyen davor gewarnt, in der Wirtschaftskrise die Familienpolitik zu vernachlässigen. "Wir müssen enorm aufpassen, dass das so bleibt", sagte die CDU-Politikerin. Gerade die Investitionen in die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie in frühkindliche Bildung könnten dazu beitragen, Deutschland krisenfester zu machen. Der Familienreport 2009 konstatiert ein verbessertes Klima für Familien in Deutschland.

Von der Leyen: "Ein Grund für Zuversicht"

Als wichtigstes Ergebnis hatte die Ministerin bereits am Wochenende verkündet, dass die Geburtenzahl nach einem leichten Plus 2007 auch im vergangenen Jahr etwas gestiegen ist. Auch die Zahl der Kinderwünsche steige. "Das ist sicher kein Grund für Euphorie, aber es ist ein Grund für Zuversicht", sagte sie. Die Geburtenrate pro Frau hat sich nach ihren Worten von 1,33 Kinder im Jahr 2004 bis 2007 auf 1,37 Kinder erhöht. Bevölkerungswissenschaftler halten allerdings eine Quote von mindestens 1,6 für nötig, um den Bevölkerungsschwund durch Sterbefälle auszugleichen. Frankreich zum Beispiel hat eine Quote von 1,9.

Wert der Familie wächst

Das Statistische Bundesamt schätzt die Gesamtzahl der Geburten 2008 auf bis zu 690.000. Im Jahr 2007 waren es 684.862 Geburten. Umfragen im Familienreport zufolge wächst der Wert der Familie. 90 Prozent der Deutschen halten sie für wichtig. 50 Prozent der Befragten sind der Meinung, die Familienpolitik der Bundesregierung habe die Situation der Familien verbessert. Fünf Prozent sehen eine Verschlechterung. Ein Drittel hält die Situation für unverändert.

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