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Bundestagswahl: CDU/CSU will Ausgaben für Kinder erhöhen

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Familienförderung  

Union will Ausgaben für Kinder erhöhen

22.06.2009, 09:48 Uhr | iri, dpa

Die Union will nach einem Bericht der "Welt am Sonntag" mit der Forderung nach einer stärkeren finanziellen Förderung von Familien und Kindern in den Wahlkampf ziehen. So solle der steuerliche Grundfreibetrag für Kinder und das Kindergeld nach der Wahl erhöht werden. Außerdem sollen Eltern, die keinen Krippenplatz für ihre Kinder in Anspruch nehmen, ein Betreuungsgeld erhalten. Dieser Punkt war lange Zeit zwischen CDU und CSU heftig umstritten. "Wir wollen die ... für Familien und Kinder aufgewendeten Mittel pro Kind erhöhen", zitiert das Blatt aus dem Wahlprogramm, das in Auszügen vorliege. So wolle man erreichen, "dass sich mehr junge Menschen in Deutschland für Kinder entscheiden."

Höherer steuerlicher Grundfreibetrag für Kinder

Im steuerpolitischen Teil des Wahlprogramms bekenne sich die Union "zur Ehe als partnerschaftliche Lebens- und Verantwortungsgemeinschaft und als Kern der Familie". Dieser Rolle solle durch den vollen Erhalt des Ehegattensplittings im Steuerrecht weiterhin spürbar Rechnung tragen werden. "Im Sinne eines realen Familiensplittings wollen wir die steuerliche Berücksichtigung von Kindern auf 8004 Euro, also auf den für Erwachsene geltenden Grundfreibetrag, anheben", heiße es im Wahlprogramm.

Betreuungsgeld für Eltern

Da es Familien mit mehreren Kindern "besonders schwer" hätten, wolle die Union außerdem "das Kindergeld für das dritte und jedes weitere Kind verbessern". Zu dem auch innerhalb der Union umstrittenen Betreuungsgeld schreiben CDU und CSU: "Wir werden die Zusage einlösen, dass Eltern ab 2013 ein Betreuungsgeld monatlich erhalten, wenn sie keinen Krippenplatz in Anspruch nehmen." Das Betreuungsgeld sei unbürokratisch auszugestalten. "Wenn die Ausbauziele für die Kinderbetreuungseinrichtungen bereits vor 2013 erreicht werden, wollen wir auch das Betreuungsgeld vorzeitig einführen."

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