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Frauen beim Thema Kind und Karriere kompromissloser

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Kind und Karriere: Frauen kompromissloser

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Frauen beim Thema Kind und Karriere kompromissloser. Junge Frauen in Deutschland sind laut einer Studie bei den Themen Kind und Karriere kompromissloser geworden.

Junge Frauen in Deutschland sind laut einer Studie bei den Themen Kind und Karriere kompromissloser geworden. (Bild: Archiv)

Die jungen Frauen in Deutschland sind beim Thema Kind und Karriere kompromiss- loser geworden. Sie wollen ihr eigenes Geld verdienen und wünschen sich im Gegenzug einen Mann, der sich Zeit für die Familie nimmt, wie eine Studie im Auftrag der Zeitschrift "Brigitte" ergab. Das Einkommen ihres Partners interessiert sie demnach am wenigsten. Gefragt sei die gleichwertige Partnerschaft, das Modell des Ernährers habe ausgedient, lautet das Fazit der Studie.

Weniger Rücksichtnahme auf Job des Partners

Nur noch 17 Prozent der Frauen würden demnach für ihren Partner den Beruf wechseln. 2007 waren das noch 37 Prozent. Nur 28 Prozent würden für den Job die Familie vernachlässigen, im Vergleich zu 47 Prozent vor zwei Jahren. Ein Verzicht auf Kinder, nur weil der Partner das so will, käme nicht einmal für jede Zehnte in Frage.

Positive Arbeitsmarktlage

Ihre eigenen beruflichen Chancen beurteilen junge Frauen trotz der problematischen Lage auf dem Arbeitsmarkt zuversichtlich. "Sie wissen, dass sie gebraucht werden und fühlen sich eher als Gewinnerinnen der Krise", erklärte die wissenschaftliche Leiterin der Studie, Jutta Allmendinger. Trotzdem seien sie unzufrieden, weil sie weniger verdienten als ihre männlichen Kollegen.

Auch Selbstzweifel und Angst

78 Prozent geben zudem an, dass sie gern Verantwortung übernehmen. Allerdings haben sie auch Angst vor Misserfolg: 44 Prozent zweifeln oft an den eigenen Fähigkeiten, 61 Prozent machen sich oft Sorgen. Diese Selbstzweifel könnten auf dem Weg nach oben bremsen, erklärte die Soziologin.

Zunehmende Politisierung

Als weiteres "überraschendes Ergebnis" der Studie nannten die Forscher die zunehmende Politisierung der Frauen im Jahr der Wirtschaftskrise. Zwar fänden sie bei den Parteien nicht, was ihnen wichtig sei. Aber fast die Hälfte kann sich demnach vorstellen, gesellschaftlich aktiv zu werden. "Diese Bereitschaft, den Mund aufzumachen, sich auch politisch zu engagieren, zeugt von Verantwortungsgefühl. Das ist ein enormer Umbruch", so Allmendinger.

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