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Elternzeit für Väter - Argumentieren beim Chef

02.03.2010, 10:58 Uhr | nak

Elternzeit für Väter: Argumentieren beim Chef. Vater mit seinem 14 Tage alten Säugling.

Immer mehr Männer machen Vätermonate. (Bild: Imago)

Immer mehr Väter entscheiden sich für die Elternzeit. Attraktiv daran ist, mehr Zeit mit dem Baby verbringen zu können. Doch dies bedeutet für die Familien viel Organisation. Wenn Väter Elternzeit nehmen, gibt es erst einmal jede Menge Fragen zu klären. Wie lange bleibt der Vater zu Hause? Arbeitet er trotzdem in einem Teilzeitjob? Geht die Partnerin in dieser Zeit arbeiten? Doch gerade die Planung der "Väterzeit" will gut durchdacht sein. Besonders die Absprache der Elternzeit im Job muss gut vorbereitet sein. Worauf Sie beim Gespräch mit dem Vorgesetzten achten müssen, erklären die Autoren Volker Baisch und Bernd Neumann in ihrem "Väter-Buch" (Knaur, 16,95 €uro).

Grundsätzliches abklären

Zuerst sollten grundsätzliche Fragen zusammen mit der Partnerin geklärt werden. Wichtig ist erst einmal die Dauer der Elternzeit sowie die Aufteilung der Zeiten zwischen den Eltern. Möglich sind viele Varianten von einzelnen Monaten bis einzelnen Wochen. Auch muss geklärt werden, ob die Partnerin ebenfalls Elternzeit nimmt und ob während oder nach dieser Zeit in einem Teilzeitjob hinzuverdient wird.

Der Ausstieg aus dem Job

Mit diesen Vorüberlegungen kann nun der Ausstieg aus dem Job vorbereitet werden. Baisch und Neumann raten dazu, sich im Betrieb kundig zu machen. Gibt es schon andere Väter, die Elternzeit genommen haben? Welche Erfahrungen haben sie gemacht? Gut ist es auch über Betriebsrat oder Personalabteilung herauszufinden, ob ein Kollege aus der Elternzeit zurückkehrt. Der oder die Kollegin kann die frei werdende Stelle besetzen. Vielleicht können Sie sogar jemanden empfehlen, der die Stelle übernimmt. Auch eine gute und rechtzeitige Projektübergabe erleichtert den Ausstieg. Ganz wichtig: Sprechen Sie schon jetzt den Wiedereinstieg ab.

Das Gespräch mit dem Chef

Auch für das Gespräch mit dem Vorgesetzten haben die Elternzeit-Berater Baisch und Neumann konkrete Tipps: Künftige Elternzeit-Väter sollten für mehr Verhandlungsspielraum mehrere Alternativen parat haben, um im Gespräch flexibel reagieren zu können. Es ist auch von Vorteil zu zeigen, dass es im Unternehmen schon andere funktionierende Fälle gegeben hat: "Stellen Sie Ihr Anliegen als organisatorisches Problem dar, das gut mit Ihrer Hilfe gelöst werden kann", so Baisch und Neumann. Die Vorteile für die Abteilung beziehungsweise die Firma müssten im Vordergrund stehen. Besonders der Kompetenztransfer - die Weitergabe der eigenen Kompetenz an einen neuen Mitarbeiter - sei ein wichtiger Vorteil.

Abschied in die Elternzeit

Ein richtiger Ausstand gehört zum vorübergehenden Abschied aus dem Job auf jeden Fall dazu. Doch Vorsicht: Nicht provozieren lassen, falls Sie auf Ablehnung stoßen, raten Baisch und Neumann. Für einen gewissen Zeitraum sollten Sie den Kollegen für Fragen zur Verfügung stehen. Halten Sie Kontakt zur Firma, damit der Wiedereinstieg nach der Elternzeit so leichter wird und besuchen Sie mit Ihrem Baby unbedingt die Firma.

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