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Hamburg beschließt kräftige Erhöhung der Kindergartengebühren

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Kindergartengebühren  

Kindergartengebühren Hamburg - Kräftige Erhöhung

14.04.2010, 09:23 Uhr | apn, dapd

Hamburg beschließt kräftige Erhöhung der Kindergartengebühren. Hamburg beschließt kräftige Erhöhung der Kindergartengebühren.

Eltern müssen pro Kind bis zu 100 Euro mehr im Monat zahlen. (Bild: Archiv)

Die Hansestadt Hamburg bittet angesichts der Finanzkrise die Eltern von Kindergartenkindern kräftig zur Kasse. Sie sollen ab August je nach Einkommen monatlich bis zu 100 Euro zusätzlich pro Kind zahlen, wie Sozialsenator Dietrich Wersich (CDU) am Dienstag mitteilte.

Höhere Beiträge für behinderte Kinder

Durch die höheren Elternbeiträge, höheres Essensgeld und höhere Beiträge für behinderte Kinder sollen mehr als 20 Millionen Euro pro Jahr gespart werden. Insgesamt gab das Land Hamburg 2008 rund 450 Millionen Euro für die Kinderbetreuung aus. Wersich rechtfertigte die Erhöhung mit der schlechten Finanzlage der Stadt. Außerdem seien die Beträge zuletzt im Jahr 2000, das Essensgeld zuletzt 2005 erhöht worden. Nach seinen Angaben sind 75 Prozent der Kinder nicht von den Erhöhungen betroffen, für die übrigen 25 Prozent betragen die durchschnittlichen Zusatzkosten demnach 36 Euro pro Monat. Besonders kräftig greift die Stadt bei den Eltern behinderter Kinder zu, die bisher nur einen kleinen Grundbetrag zahlten.

Erdrückend oder notwendig und ausgewogen?

Die oppositionelle SPD nannte die Entscheidung bedrückend. "Es werden Familien mit durchschnittlichen Einkommen, wo oft beide Elternteile berufstätig sind, zu Besserverdienenden gemacht", sagte Landeschef Olaf Scholz. Die mit der CDU regierenden Grünen nannten die Erhöhung notwendig und ausgewogen. Der schwarz-grüne Senat hatte gerade erst einen Großkonflikt mit den Eltern der Stadt vorerst überstanden: Pläne für eine Schulreform stießen auf lauten Widerstand der Väter und Mütter, so dass es im Sommer zu einem Volksentscheid über die Reform kommt. Nun wird befürchtet, die höheren Kita-Gebühren könnten die Kritik an der Senatspolitik gegenüber den Eltern erneut anheizen.

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