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Familie und Beruf  

Initiative "Familienbewusste Arbeitszeiten" gestartet

| dpa

Initiative "Familienbewusste Arbeitszeiten" gestartet. Familie und Beruf: Mutter mit Kind und Aktenordner. (Bild: imago)

Fachkräftemangel führt zu Umdenken bei Arbeitgebern. (Bild: imago) (Quelle: imago)

In Zeiten des anhaltenden Wirtschaftsaufschwungs dominieren in den Nachrichten nicht mehr die Berichte über immer höhere Arbeitslosenzahlen. Ganz im Gegenteil wird von Seiten der deutschen Wirtschaft inzwischen ein fehlendes Angebot gut ausgebildeter Fachkräfte beklagt. Zugleich hinkt Deutschland bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf im europäischen Vergleich noch immer hinterher. Angesichts des Fachkräftemangels zeigt sich die Wirtschaft nun offen für flexiblere Arbeitszeitmodelle.

Kursänderung bei den Arbeitgebern

"Deutschland braucht mehr familienbewusste Arbeitszeiten - zum Vorteil für Beschäftigte und Unternehmen" - unter diesem Motto starteten Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) und der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Hans Heinrich Driftmann, am Freitag in Berlin eine entsprechende Initiative.

Ähnliche Vorstöße für familienfreundlichere Arbeitszeiten hatte es bereits früher gegeben. Allerdings reagierte die Wirtschaft bisher relativ zurückhaltend auf solche Anregungen der Regierung. Nun verspricht sie sich davon Vorteile. Driftmann erläuterte: "Der Fachkräftemangel wird immer drängender. Unsere aktuelle Umfrage zeigt, dass die Betriebe in ihm zunehmend eine Gefährdung für ihre wirtschaftliche Entwicklung sehen." Um Mitarbeiter an ein Unternehmen zu binden oder neue Fachkräfte zu gewinnen, seien "innovative Arbeitszeitmodelle unverzichtbar".

Familienfreundlichkeit genauso wichtig wie Gehalt

Schröder betonte, flexible Arbeitszeitmodelle böten Vorteile für alle Beteiligten. "Die bisher übliche Alternative - entweder Vollzeit oder halbtags - geht an den Wünschen der meisten Eltern vorbei. Flexible Arbeitszeiten ermöglichen Frauen mehr Karrierechancen und Männern mehr Familienzeit. Deshalb brauchen wir mehr Modelle mit 30 bis 35 Stunden Wochenarbeitszeit, die auch in Führungspositionen funktionieren."

96 Prozent der Eltern wünschten sich mehr Flexibilität, hieß es in einer Pressemitteilung weiter. Für 90 Prozent der Eltern sei Familienfreundlichkeit bei der Wahl des Arbeitgebers mindestens genauso wichtig wie das Gehalt. Nur etwa ein Drittel aller Eltern seien mit ihren Arbeitszeiten zufrieden. Viele Väter würden gern einige Stunden weniger arbeiten, Mütter mit geringer Teilzeit würden gerne aufstocken. Fast zwei Drittel aller Berufstätigen möchten ihre Angehörigen im Pflegefall selbst betreuen und brauchen dafür flexible Arbeitszeitarrangements.

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