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Neujahrsvorsätze: Gute Vorsätze 2011 für die Familie

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Neujahrsvorsätze  

Im nächsten Jahr wird alles anders: Gute Vorsätze 2011 für die Familie

29.12.2010, 10:12 Uhr | Simone Blaß, t-online.de

Neujahrsvorsätze: Gute Vorsätze 2011 für die Familie. Neujahr 2011: Wie können Familien ihre guten Vorsätze umsetzen? ( Bild: imago)

Neujahr 2011: Wie können Familien Ihre guten Vorsätze umsetzen? (Bild: imago) (Quelle: imago)

Ein neues Jahr bedeutet immer auch neue Träume, neue Hoffnungen, neue Pläne und eine ganze Menge guter Vorsätze. 68 Prozent aller Familien mit Kindern unter 18 Jahren erhoffen sich vom kommenden Jahr weniger Stress und 73 Prozent wünschen sich, mehr Zeit für die Kinder zu haben. Das DAK- Gesundheitsbarometer, eine durch das Forsa-Institut durchgeführte repräsentative Umfrage, zeigt damit eins ganz deutlich: Auch 2011 soll die Familie im Mittelpunkt des Interesses stehen. Die Frage ist nur, ob beziehungsweise wie die guten Vorsätze auch wirklich einzuhalten sind.

Der Wille zu Veränderungen hält meist nicht lange an

Job und Familie unter einen Hut zu bringen, ist in der Regel ein Drahtseilakt und immer wieder bleibt dabei etwas auf der Strecke. Mal hat man das Gefühl, in der Arbeit nicht genug zu leisten, mal ist man gestresst und ungeduldig mit den Kindern. Oft fehlt es an Zeit und Muße für gemeinsame Unternehmungen. Grund genug für viele Eltern, Jahr für Jahr wieder an sich zu arbeiten und sich vor allem eines vorzunehmen: Endlich mehr Zeit und Ruhe für die Familie zu schaffen. In der Regel hält immerhin die Hälfte aller Deutschen diese guten Vorsätze länger als drei Monate durch, wobei Frauen willensstärker zu sein scheinen als Männer. Die Brandenburger sind hier übrigens diejenigen, die ihre Vorsätze am besten umsetzen, in Bayern, Sachsen und Sachsen-Anhalt vergisst man deutlich schneller, was man sich pünktlich zu Silvester vorgenommen hat.

Auch Kinder und Jugendliche haben Vorsätze

In der Regel sind es immer die gleichen Dinge: Neben Zeit für sich selbst, die Familie und die Freunde zu finden, stehen der Abschied vom Glimmstängel, das Sparen und das Abnehmen wieder einmal auf den oberen Rängen. Aber auch viele Kinder nehmen sich für das nächste Jahr einiges vor, wobei hier bessere Noten, das Helfen im Haushalt und mehr Sport im Vordergrund stehen. Bei manchen Vorsätzen, die die Kinder oder Jugendlichen äußern, heißt es übrigens genauer hinsehen bzw. hinhören. Denn bisweilen sind sie ein Hinweis auf eine Situation, die vom Nachwuchs als belastend empfunden wird und für die man eine Lösung finden sollte.

Weniger ist mehr

Beginnt ein guter Vorsatz mit einem ‚Nie mehr…‘, so kann man fast sicher sein, dass es nicht klappen wird. Oft nimmt man sich zu viel vor, ist zu streng mit sich selbst. Besser ist es, die guten Vorsätze konkret und positiv zu formulieren. Am besten sind Etappenziele, die man leichter einhalten kann und die bereits mit wenig Aufwand schon zum ersten Erfolg führen. Es bringt nichts, sich gleichzeitig vorzunehmen, nicht mehr zu rauchen, abzunehmen und mehr Geduld für die Kinder aufzubringen, denn da beißt sich von vorne herein die Katze in den Schwanz. Besser ist es, mit einem Vorsatz zu beginnen, sich innerlich auf Rückschläge vorzubereiten und nicht gleich aufzugeben, wenn es nicht sofort klappt. Aus einer "Couch-Potato" wird nicht über Nacht ein Marathonläufer und auch eine hohe Anzahl an Überstunden lässt sich nicht von heute auf morgen reduzieren. Kleine Schritte bringen einen auch auf den richtigen Weg: Warum nicht eine Bewegungsart suchen, die allen Spaß macht und sie in den Alltag einbauen? Oder in Zukunft einmal in der Woche mit der Arbeit ein wenig früher Schluss machen, um dann gezielt etwas mehr Zeit mit den Kindern zu verbringen? Ein kleiner Gewinn, der sich riesig auszahlen wird.

Silvesterritual

Man kann die guten Vorsätze übrigens auch schön in den Ablauf des Silvesterabends bzw. auch des ersten Januars einbauen, indem man sich zum Beispiel in Ruhe zusammensetzt und gemeinsam überlegt, wer was umsetzen möchte. Das schreibt man dann auf - dann bleibt es besser haften - und pinnt es an einen gut sichtbaren Platz. Auch ein Brief an sich selbst, den man immer wieder zur Hand nimmt und liest, ist ein kleiner aber sehr hilfreicher psychologischer Trick. So vermeidet man nämlich, allzu schnell wieder im Alltag zu versinken und zu vergessen, was man sich vorgenommen hat. Hilft nun einer dem anderen ein wenig beim Umsetzen und Durchhalten, dann ist es gar nicht so schwer. Gut geeignet sind auch Familienvorsätze: Warum nicht mal sonntags die Glotze auslassen und stattdessen eine feste Spielzeit einbauen oder sich mal zusammen ein Hörbuch anhören? Auch gesundes Kochen macht mit der ganzen Familie gleich viel mehr Spaß und schmeckt dann auch deutlich besser. Gute Vorsätze haben allerdings eines gemeinsam: Man muss sie wirklich umsetzen wollen. Pseudovorsätze bringen nämlich nichts und frustrieren nur. 

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