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So wichtig ist eine gute Vater-Tochter-Beziehung

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Gute Väter sind eine "Freikarte" für ein erfülltes Liebesleben

15.07.2011, 17:03 Uhr | ots

So wichtig ist eine gute Vater-Tochter-Beziehung. Väter prägen das Leben ihrer Töchter oft entscheidend. (Foto: imago)

Väter prägen das Leben ihrer Töchter oft entscheidend. (Foto: imago)

Kaum ein Mann ist im Leben einer Frau so wichtig wie der Vater. "Die Beziehung einer Tochter zu ihrem Vater hat enorme Bedeutung für ihr Lebens- und Liebesglück", sagt Psychologin Angelika Faas in der Frauenzeitschrift "Emotion". Lernt ein Mädchen von ihrem Vater, wie es "das fremde Wesen Mann" lesen und auch lenken kann, hat sie beste Karten: "Väter prägen entscheidend das Männerbild und die Beziehungsfähigkeit einer Frau", bestätigt Faas.

Vaterlosigkeit: Der schädlichste demografische Trend

Aktuell besteht laut statistischem Bundesamt aber jede fünfte Familie aus nur einem Elternteil, in Großstädten sogar jede vierte. Der US-amerikanische Sozialhistoriker David Blankenhorn ist sogar davon überzeugt, dass Vaterlosigkeit der schädlichste demografische Trend unserer Gesellschaft sei. "Ohne Vater aufzuwachsen, ist die Hauptursache für die wachsenden sozialen Probleme wie Kriminalität, Teenager-Schwangerschaften und Gewalt gegen Frauen in der Familie", warnt Blankenhorn.

Gute Väter als "Freikarte für beruflichen Erfolg und ein erfülltes Liebesleben"

Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben: Töchter, die erleben, dass ihr Vater sie wirklich mag, haben ein besseres Selbstwertgefühl und weniger Ängste. Sie haben seltener Depressionen oder ein ungesundes Gewicht, nehmen seltener Drogen und sogar die Rate an Selbstmordversuchen ist erwiesenermaßen geringer. "Väter, die ihre Töchter ermutigen und fördern, sind so etwas wie eine Freikarte für beruflichen Erfolg und ein erfülltes Liebesleben einer Frau", sagt Angelika Faas.

Die neue Väter-Generation

Bleibt der Vater heute in der Familie, beschäftigt er sich mehr mit seiner Tochter als vorherige Väter-Generationen. "Obwohl es sich langsamer als gewünscht ändert, wie viel Zeit Väter mit ihren Kindern verbringen und wie sehr sie sich engagieren, steigt ihr Engagement messbar", weiß Ross Parke. Der Psychologieprofessor forscht seit über 30 Jahren zum Thema Vaterschaft. "Männer scheinen endlich zu erkennen, wie wichtig ihre Rolle als Vater ist."

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