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Strikte Geschlechtertrennung bei Girls- und Boys'Day

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Strikte Geschlechtertrennung bei Girls'- und Boys'Day

08.03.2011, 16:37 Uhr | dpa

Strikte Geschlechtertrennung bei Girls- und Boys'Day. In sozialen Berufsfeldern steigt der Bedarf an männlichen Fachkräften. (Foto: Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit)

In sozialen Berufsfeldern steigt der Bedarf an männlichen Fachkräften. (Foto: Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit)

Keine "Mixed-Zone": Beim bundesweiten Girls'Day und Boys'Day am 14. April herrscht strikte Geschlechtertrennung. Es gebe genügend Gelegenheiten wie "Tage der offenen Tür", an denen sowohl Jungen als auch Mädchen Schnupperpraktika machen könnten, hieß es beim Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit in Bielefeld, von dem aus die beiden Aktionstage deutschlandweit koordiniert werden.

Mädchen und Jungen schnuppern getrennt voneinander

Mädchen schnuppern am Girls'Day in technische, naturwissenschaftliche oder handwerkliche Berufe oder besuchen Frauen in Führungspositionen. Jungen informieren sich an diesem Tag über Berufe aus dem sozialen, pflegerischen und erzieherischen Bereich, trainieren in Workshops ihre sozialen Kompetenzen oder sprechen mit anderen Jungen und Männern über Männlichkeit und Rollenbilder. Schülerinnen und Schüler sollen einmal im Jahr für einen Tag getrennte Wege gehen und die Berufe erkunden, die bisher typischerweise vom anderen Geschlecht gewählt werden, so Doro-Thea Chwalek, Projektleiterin des Boys’Day.

Interessen und Kompetenzen von Jungen fördern

Die Berufswahl und Lebensplanung von Jungen ist häufig sehr traditionell ausgerichtet. Männliche Auszubildende entscheiden sich eher für einen jungentypischen Ausbildungsberuf, heißt es beim Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit. In sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Berufsfeldern sind Männer noch deutlich unterrepräsentiert. Deshalb gilt es die vielfältigen Interessen und Kompetenzen von Jungen zu fördern. Des Weiteren herrscht aufgrund der demografischen Entwicklung ein deutlicher gesellschaftlicher Bedarf an männlichen Fachkräften und Bezugspersonen in diesen Bereichen.

Boys'Day zum ersten Mal

Den Girls'Day gibt es seit 2001, den Boys'Day in diesem Jahr zum ersten Mal offiziell. Am zehnten "Girls'Day" hatten im vergangenen Jahr mehr als 130.000 Schülerinnen teilgenommen. Seit dem Start des bundesweiten Projekts im Jahr 2001 waren es mehr als eine Million.

Informationen und Anmeldung

Die Hotlines für den Girls'Day (0521 106-7354) und für den Boys'Day (0521 106-7355) sind freigeschaltet. Zum Festnetztarif bekommen Veranstalter, Lehrkräfte, Eltern und Kinder montags bis freitags von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr Informationen zu den Aktionstagen.



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