09.05.2011, 09:37 Uhr | dpa
SPD-Generalsekretärin Andreas Nahles. (Foto: imago) (Quelle: imago)
SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles, seit Januar selbst Mutter einer Tochter, will eine Elternzeit für Bundestags- und Landtagsabgeordnete durchsetzen. In der Berliner Tageszeitung "B.Z. am Sonntag" kündigte sie Gespräche mit Vertretern aller Parteien an.
"Für Abgeordnete ist nach dem Mutterschutz Schluss, für sie gibt es keine Elternzeit", sagte sie dem Blatt. Zwar erwarte der Wähler zu Recht, dass die für vier Jahre gewählten Volksvertreter ihr Amt wahrnähmen. "Es wäre aber toll, wenn sie die Möglichkeit hätten, eine verkürzte Elternzeit zu nehmen, zum Beispiel ein halbes Jahr." Darum werde sie sich nun kümmern.
Nahles (40) hatte im Januar ihr erstes Kind zur Welt gebracht und war schon Ende März in den Politikbetrieb zurückgekehrt. Sie gestand, nach der Geburt von Ella Maria hätte sie gern "ein, zwei Monate" länger pausiert, wenn es die Möglichkeit gegeben hätte.
Der gesetzliche Mutterschutz nach der Geburt dauert acht Wochen, ein Anspruch auf Elternzeit besteht für jeden Elternteil zur Betreuung und Erziehung seines Kindes bis zur Vollendung von dessen dritten Lebensjahr.
Quelle: dpa
zur Homepage
Ausgewählte Artikel aus der BRAX-
Frühjahrs-/Sommerkollektion jetzt reduziert. zum Special
Shine-Display: augenschonend und flimmerfrei auch bei Dunkelheit lesen. bei Thalia.de
Ohne Mühe befreit sich das Reptil aus dem Badezimmer. zum Video
Trendige Mode für große Größen - komfortabel, passgenau & elegant. Jetzt entdecken. bei Peter Hahn