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Kinder- und Jugendhilfe braucht dringend Fachkräfte

06.06.2011, 09:06 Uhr | sjm, amr, t-online.de, dpa

Kinder- und Jugendhilfe braucht dringend Fachkräfte. Deutschlands Kinder brauchen mehr Erzieher, Sozialpädagogen und Sozialarbeiter. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Deutschlands Kinder brauchen mehr Erzieher, Sozialpädagogen und Sozialarbeiter. (Foto: imago) (Quelle: imago)

In der Kinder- und Jugendhilfe droht ein drastischer Fachkräftemangel. Nach einer Untersuchung des zuständigen Verbandes müssen bis 2025 insgesamt 415.000 neue Erzieher, Sozialarbeiter oder Sozialpädagogen eingestellt werden. Nur so könnten der steigende Personalbedarf gedeckt und in Rente gehende Mitarbeiter ersetzt werden, erklärte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe, Norbert Struck. Zusätzlich fordert er mehr Betreuer aus Zuwandererfamilien in Kindertagesstätten einzusetzen.

70.000 neue "Sozialprofis" gesucht

Nach seinen Angaben müssen allein wegen des Ausbaus der Krippen für unter Dreijährige rund 140.000 Stellen bis 2025 neu geschaffen werden. Dazu würden gut 70.000 neue "Sozialprofis" für Heime und Jugendzentren benötigt. Noch völlig unterentwickelt sei in Deutschland der Einsatz von Schulsozialarbeitern. Die Lehrer könnten die Probleme dort aber nicht mehr allein bewältigen. Struck fordert, dass künftig zehn Prozent des Personals an Schulen aus dem sozialpädagogischen Bereich kommt. Er kritisierte, dass die Kosten für die Jugendhilfe allein von den Kommunen getragen werden müssten.

Gehaltsniveau spürbar steigern

Außerdem kritisiert Struck, dass die Kosten für die Jugendhilfe allein von den Kommunen getragen werden müssten. Er sagt, dass sich vor allem freie Träger darauf einstellen müssten, das Gehaltsniveau spürbar zu steigern. Berufseinsteiger dürften nicht mehr mit befristeten Verträgen bei schlechter Bezahlung verschreckt werden.

Erzieher mit ausländischen Wurzeln erwünscht

Mindestens 20 Prozent der Erzieher sollten ausländische Wurzeln haben, sagt Struck. "Derzeit sind es sieben bis acht Prozent", sagt er.



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