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Kindergartenphase

Kommen die Sprösslinge in den Kindergarten, ist dies eine erste Abnabelungsphase. Denn nun gilt es, mehrere Stunden ohne Mama und Papa zu verbringen und, betreut von Erzieherinnen, mit anderen Kindern, zusammen zu sein. Das geht oft nicht ohne Tränen über die Bühne. Auch die Eltern leiden, wenn sie ihr Kind trauernd zurücklassen. Doch meist sind die Anlaufschwierigkeiten nach ein paar Wochen vergessen. Die Kleinen finden Spielkameraden, lernen sich in einer Gruppe zurechtzufinden und schließen die ersten Freundschaften.

Beim Spielen wird viel geredet, alles wird kommentiert und Malereien, die nun zunehmend figürliche Motive oder geometrische haben, werden ausführlich erklärt. Typisch für dieses Alter ist auch, dass die Knirpse sich in andere Personen verwandeln wollen und so tun, als seien sie Pirat, Baggerfahrer, Kaufladenbesitzer oder Prinzessin. Geschichten spielen jetzt ebenfalls eine wichtige Rolle: Dabei erzählen die Kleinen selbst leidenschaftlich gerne und denken sich die phantasievollsten Stories aus oder sie wollen Bücher vorgelesen bekommen - manchmal in unendlichen Wiederholungen. Und sie fragen Mama, Papa oder den Erzieherinnen Löcher in den Bauch. Das Sprachverständnis ist jetzt schon sehr ausgereift, wenn auch noch nicht in perfekter Grammatik und fehlerfreier Aussprache. Die Kinder sprechen nun längere Sätze und persönliche Fürwörter wie "du", "ich" und "wir" stehen im Fokus. Und sie können nun Wörter erklären und das, was sie erlebt haben, zeitlich richtig und logisch wiedergeben.

Die Kindergartengemeinschaft trainiert auch die sozialen Kompetenzen. Zugunsten eines harmonischen Miteinanders müssen auch mal die eigenen Interessen zurückgestellt werden - eine wichtige Voraussetzung, um auch in der Schule zurechtzukommen. Anfang des sechsten Lebensjahres ist den Kindern klar: Ich bin ein Mädchen, ich bin ein Junge. Den meisten macht es jetzt Spaß, der entsprechenden Geschlechterrolle nachzueifern. Und sie fügen sich schon gut in den Familienalltag ein - übernehmen gerne Aufgaben wie etwa Tisch decken, Spülmaschine ausräumen, Gartenarbeit oder Einkaufen. Sie können sich jetzt länger mit einer Tätigkeit beschäftigen, üben sich in Ausdauer und Geduld. Dies sind Fähigkeiten, die vor allem in der Schule sehr von Nutzen sind.

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