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Regierungsbeauftragte fordert Lehrerfortbildung zur Missbrauchs-Prävention

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Regierungsbeauftragte fordert Lehrerfortbildung zur Missbrauchs-Prävention

13.07.2011, 11:46 Uhr | AFP

 Regierungsbeauftragte fordert Lehrerfortbildung zur Missbrauchs-Prävention. Regierungsbeauftragte Christine Bergmann

Bergmann präsentiert Ergebnisse der Studie des Deutschen Jugendinstituts. (Foto: Wolfgang Kumm, dpa)

Die Regierungsbeauftragte zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs, Christine Bergmann, hat eine deutliche Ausweitung der Lehrerfortbildungen zur Prävention von Missbrauch gefordert. "Alle Lehrerinnen und Lehrer müssen fortgebildet sein", forderte Bergmann im ZDF-"Morgenmagazin" als Konsequenz aus einer Studie zum sexuellen Missbrauch von Kindern. Nach dieser Studie, die Bergmann vorstellen will, sind an 40 Prozent aller Schulen in den vergangenen drei Jahren Verdachtsfälle bekannt geworden. Es gebe sehr viel Hilflosigkeit im Umgang mit den Fällen, sagt Bergmann. Deshalb müssten die Lehrer zumindest soweit geschult werden, dass sie wissen, wo sie sich professionellen Rat holen können.

Kinder brauchen Vertrauenspersonen außerhalb ihrer Familien

Wie Bergmann sagt, wird Kindesmissbrauch zu mehr als fünfzig Prozent der Fälle dadurch bekannt, dass sich die Opfer jemandem anvertrauen. Gerade Kinder, die in ihrer eigenen Familie missbraucht werden, würden sich aber an Vertrauenspersonen außerhalb ihrer Familien wenden. Diese - ob in Schulen, Vereinen, Kirchen oder anderen Einrichtungen - müssten so fortgebildet sein, dass sie den Kindern das Signal aussenden, dass sie wirklich zu ihnen kommen können.

Was kann man präventiv tun?

Bergmann fordert, dass jede Schule ein Schutzkonzept erarbeitet, durch das das Vorgehen bei einem Missbrauchsverdacht genau festgelegt wird. Allerdings sei die richtige Reaktion auf einen bereits vollzogenen Missbrauch nicht das Wichtigste. "Es muss genauso wichtig sein zu gucken, was kann man präventiv tun. Da muss einfach noch viel gelernt werden", findet Bergmann.

Bergmann ließ eine Studie vom Deutschen Jugendinstitut erstellen

Die ehemalige Bundesfamilienministerin (SPD) ist seit März vergangenen Jahres mit der Aufarbeitung der Fälle sexuellen Kindesmissbrauchs befasst, die Anfang 2010 das Land erschüttert hatten. Im Zuge ihres Auftrags als unabhängige Regierungsbeauftragte ließ Bergmann auch eine Studie vom Deutschen Jugendinstitut erstellen. Diese Ergebnisse will sie nun präsentieren.


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