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Vorwerk Familienstudie 2011: Viele Beschäftigte halten Arbeitgeber für familienfreundlich

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Viele Beschäftigte halten Arbeitgeber für familienfreundlich

06.09.2011, 09:20 Uhr | dpa-tmn

Vorwerk Familienstudie 2011: Viele Beschäftigte halten Arbeitgeber für familienfreundlich. Die Mehrheit der deutschen Beschäftigten hält ihren Arbeitgeber für familienfreundlich. (Quelle: imago)

Die Mehrheit der deutschen Beschäftigten hält ihren Arbeitgeber für familienfreundlich. (Quelle: imago)

Dass ihr Arbeitgeber familienfeindlich sei, behaupten nur wenige. Aber jeder vierte Arbeitnehmer hat den Eindruck, bei ihm im Betrieb werde Familie als Privatsache betrachtet. Und vor allem viele Väter bleiben für ein krankes Kind nicht zu Hause, zeigt eine Umfrage.

Mehrheit hält Arbeitgeber für familienfreundlich

Die Mehrheit der Beschäftigten in Deutschland hält ihren Arbeitgeber für familienfreundlich. Das geht aus einer repräsentativen Befragung des Instituts für Demoskopie Allensbach hervor. 56 Prozent sind der Meinung, dass ihr Arbeitgeber versuche, auf die familiäre Situation Rücksicht zu nehmen. Nach Angaben der Befragten bieten viele Arbeitgeber flexible Arbeitszeiten (39 Prozent) sowie Teilzeitarbeitsplätze (32 Prozent) an. Der Aussage "Mein Arbeitgeber steht auf dem Standpunkt, Familie ist Privatsache und darf die betrieblichen Abläufe nicht beeinflussen" stimmte rund jeder Vierte zu (23 Prozent).

Wer versorgt das kranke Kind?

Obwohl den Vorgesetzten nicht grundsätzlich fehlendes Verständnis für das Familienleben attestiert wird, bleiben nur wenige Beschäftigte mit einem kranken Kind zu Hause. 39 Prozent der befragten Mütter sowie 65 Prozent der Väter gaben an, das in dieser Situation noch nie getan zu haben. Häufigste Begründung dafür ist für Väter, dass die Partnerin beim kranken Kind blieb (44 Prozent).

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Umgekehrt blieb nur bei vier Prozent der Frauen der Mann beim Kind. Mütter können aber häufig auf ein Netzwerk von Verwandten und Freunden zurückgreifen: So gaben 48 Prozent an, dass sie bisher immer jemanden gefunden haben, der für sie beim kranken Kind geblieben ist.

Gewissensbisse und Karriereangst

Weitere Gründe, warum Mütter und Väter auf die Freistellung von der Arbeit verzichten, scheinen Gewissensbisse zu sein. Vor Nachteilen bei der Arbeit fürchtet sich insgesamt knapp ein Drittel (32 Prozent). Dem Kollegen keine zusätzliche Arbeit aufbürden, war immerhin für 17 Prozent ein Grund, doch zur Arbeit zu gehen. Einen Schaden für ihre Karriere befürchteten 21 Prozent.

Gelassene Chefs

Mit der Realität decken sich viele dieser Befürchtungen aber nicht. Insgesamt 82 Prozent der Befragten, die schon einmal wegen eines kranken Kindes zu Hause geblieben waren, gaben an, dass ihre Kollegen dies ohne weiteres akzeptiert hätten. Nur sieben Prozent trafen auf Mitarbeiter, die dafür kein Verständnis hatten. Der Chef reagierte in 75 Prozent der Fälle ebenfalls gelassen.

Versorgung durch Mütter eher akzeptiert

Allerdings deuten die Ergebnisse an, dass mehr Arbeitgeber Verständnis zeigen, wenn eine Mutter zu Hause bleibt. So berichten nur acht Prozent der Frauen, aber 19 Prozent der Männer, dass der Arbeitgeber wenig Toleranz für die Situation zeigte.

Für die Erhebung wurden 1757 Personen ab 16 Jahren befragt. Auftraggeber war das Unternehmen Vorwerk in Wuppertal.

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