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Wie Kinder das Leben verändern: Elizabeth berichtet

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Elizabeth: "Die bedingungslose Liebe ist etwas Schönes!"

02.11.2011, 16:48 Uhr | t-online.de

Vorher war man selber Kind, jetzt ist man kein Kind mehr, sondern Mutter. Ich fühle mich für alles verantwortlich und schaue, dass dies und jenes klappt. Bevor ich Kinder hatte konnte ich tun und lassen, was ich wollte, ich war ja nur für mich verantwortlich.

Andererseits hat sich mit den Kindern eine neue Dimension in meinem Leben eröffnet. Ich darf wieder Kind sein. Es findet keiner blöd, wenn ich in den Freizeitpark fahre, die Kinderführung im Museum mitmache, selbst Rollschuh fahre oder die Rutsche runter rutsche. Ich lerne Dinge wieder neu dazu, weil ich ein offenes Ohr bekomme für die Themen, die die Kinder interessieren.

Ich mache jetzt auch mehr Sport, fahre mit den Kindern viel Fahrrad und Inliner. Und ich sehe mehr Wissenssendungen, vielleicht weil ich die Kinder an die Themen heranführen will.

Emanzipation im Job gibt es nicht

Beruflich hat sich mein Leben sehr verändert. Die Emanzipation gibt es meiner Meinung nach nicht. Als Mutter haben wir Frauen nur mehr Aufgaben dazu bekommen. Ich bin gleichzeitig Hausfrau, Mutter und habe einen Beruf. Das muss ich unter einen Hut bringen. Ich kann nichts Vollzeit sein, sondern ich muss alles dritteln. Später, wenn die Kinder mehr alleine machen können, bin ich für eine Karriere zu alt.

Weil ich den Kontakt zu den Kindern behalten will, muss ich die Karriere opfern. Das finde ich schlimm, weil in den Köpfen der Arbeitgeber eine in Teilzeit arbeitende Mutter nicht viel Wert ist. Im Teilzeitberuf wird es uns Müttern nicht ermöglicht weiter zu kommen. Man wird sofort abgestempelt, "die hat Kinder, wenn eines davon krank wird, fehlt sie". Mein Chef stellt daher am liebsten keine Frauen ein.

Neue Blickwinkel

Ich nehme mich auch selbst nicht mehr so wichtig. Das ist das Schönste am Kinder haben. Kinder erschließen mir andere Blickwinkel. Auch die offene Art der Kinder, die sie jetzt vor der Pubertät noch haben, finde ich gut. Mama ist diejenige, die alles kann, alles weiß und alles tut. Diese bedingungslose Liebe ist schon etwas Schönes.

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