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"Aktenzeichen XY": Suche nach vermissten Kindern

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Aktenzeichen XY: Letzte Hoffnung der Eltern

03.11.2011, 08:26 Uhr | mmh, t-online.de

"Aktenzeichen XY": Suche nach vermissten Kindern. Hilal, Tanja, Hans Georg - ihre Eltern vermissen sie. (Foto: ZDF / t-online.de)

Hilal, Tanja, Hans Georg - ihre Eltern vermissen sie. (Foto: ZDF / t-online.de)

"Unser Kind ist verschwunden!" Es gibt nur wenig Schlimmeres, was Eltern widerfahren kann. Vermisst, verschwunden, entführt, womöglich misshandelt oder gar tot? Was geht Eltern durch den Kopf? Wie werden sie damit fertig und wie hoch sind die Chancen, dass das geliebte Kind wieder auftaucht? Nach dem großen Erfolg im März diesen Jahres widmet sich das ZDF in "Aktenzeichen XY ungelöst" nun ein zweites Mal vermissten Kindern. Ein trauriges Thema, das auch Prominente wie Romina Power betrifft, die in der Sendung anderen Müttern Mut machte. Vier Fälle werden vorgestellt.

Romina und Albano Power: Tochter vermisst

Es ist diese schreckliche Ungewissheit, die die Eltern verfolgt, Prominente genauso wie ganz normale Familien. Romina Power fungierte als eine Art Schirmfrau für die Sendung, so wie im März Brigitta Sirny-Kampusch, deren Tochter Natascha acht Jahre verschwunden war.

Anfang der 80er Jahre sangen Romina und Albano Power über "Felicita", zu Deutsch "Glück". Ihr Hit ging einmal um die Welt. Jahre später nimmt das private und berufliche Glück des Ehepaars ein jähes Ende. Ylenia, die älteste Tochter, verschwindet 1994 plötzlich spurlos. Bis heute gibt es kein Lebenszeichen von der damals 23-Jährigen. In der aktuellen Sendung spricht Romina Power über diese schlimme Erfahrung, ihre Gefühle und wie das Verschwinden von Ylenia ihr gesamtes Leben verändert hat.

"Dieses Problem wächst, es werden immer mehr Fälle", so warnt Romina Power eindringlich, die aus ihrer Heimat Los Angeles angereist ist, um mit zu helfen. Organisationen sollten sich verstärkt um dieses Problem kümmern, so ihr Aufruf und die betroffenen Eltern die Hoffnung nicht aufgeben, die gedankliche Verbindung zu den Kindern nicht abreißen lassen.

Strohhalme und Recherchen

Es sind die Strohhalme, an die man sich klammert, wenn Fahndungsaufrufe, Polizeirecherchen, Plakataktionen und Internet-Kampagnen keine Erfolge bringen: Ob Wahrsagerei oder Telepathie, bei manchen ist es ist der Glaube, der hilft, der Rückhalt bei Freunden und Familien, das Bewahren der Erinnerung an das Kind wie in einem kleinen Heiligenschrein oder auch die Geburtstagsfeier für das abwesende Kind. "Das ist mein Heiligtum", sagt eine Mutter bewegt vor einer Vitrine mit Erinnerungen an ihre Tochter Tanja, die mit 15 Jahren einfach verschwand - das war 1998.

Entscheidende Hinweise nach der Sendung

Das Konzept der Sendung besteht darin, an zurückliegende Fälle zu erinnern und um Hinweise zu bitten. Trotz intensiver Polizeiarbeit - so zeigt es die Erfahrung - bleiben nämlich oft wichtige Hinweise aus. Das Medium Fernsehen genauso wie das Internet allerdings erreicht noch eine viel weitere Personengruppe, oft die entscheidende. Selbst nach Jahren tauchen noch wichtige Spuren aus. Gestern beispielsweise konnte im Fall einer Kindesentführung durch die eigene Mutter noch während der Live-Sendung vermutlich ein Fluchtfahrzeug gefunden werden.

In Filmen und Gesprächen werden die Fälle rekonstruiert, die letzten Stunden vor dem Verschwinden der Kinder. Moderator Rudi Cerne erinnert in dieser Sendung an sechs Kinder und junge Menschen. Die Öffentlichkeit, so hat es die Vergangenheit gezeigt, ist der beste Fahnder.

"Leben in einer Katastrophe"

"Es ist das Leben in einer Katastrophe", so beschreibt die Mutter des vermissten Studenten Max Weil ihre Gefühle. Tanjas Mutter fragt sich seit 13 Jahren: "Gab es einen Punkt, an dem ich ihr hätte helfen müssen und es nicht getan habe?" Alle Eltern haben viel unternommen, sind an die Öffentlichkeit gegangen und doch fühlen sie sich "hilflos, machtlos, der Situation ausgeliefert", so beschreibt es Max' Mutter Gabriele Weil.

Eindringlich formuliert Daniels Mutter: "Ich hab das Recht zu hoffen, das darf mir keiner nehmen, solange es keinen Beweis gibt."

Weitere Hinweise können jederzeit an Polizeidienststellen gegeben werden.


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