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Werdende Eltern müssen Lohnsteuerdaten genau prüfen

06.12.2011, 16:06 Uhr | dpa-tmn, t-online.de

Werdende Eltern müssen Lohnsteuerdaten genau prüfen . Wie Familien Steuern sparen können.  (Quelle: imago)

Wie Familien Steuern sparen können. (Quelle: imago)

Werdende Eltern sollten ihre Besteuerungsdaten vom Vorjahr sorgfältig prüfen. Sonst bekämen sie 2012 möglicherweise weniger Elterngeld, als ihnen zusteht, sagt Uwe Rauhöft vom Neuen Verband der Lohnsteuerhilfevereine. Wegen der verpatzten Umstellung der Lohnsteuerkarte auf ein elektronisches Verfahren könnten einige Daten fehlerhaft sein.

Elektronische Lohnsteuerkarte erst ab 2013

Ursprünglich sollte der Datenabgleich zwischen Arbeitgebern und den Finanzbehörden ab Januar 2012 elektronisch erfolgen. Wegen technischer Probleme ist die Einführung des elektronischen Lohnsteuerabzugsverfahrens allerdings auf 2013 verschoben worden. Deshalb wird die bisherige Lohnsteuerkarte aus Pappe auch im kommenden Jahr weiter genutzt. "Bedingt durch dieses Hickhack bei der Umstellung zahlt man vielleicht zu viel Lohnsteuer und hat dadurch Nachteile bei der Berechnung des Elterngeldes", erläutert Rauhöft.

Ist die günstigste Steuerklasse gewählt?

Haben sich im Vergleich zu 2011 die Lohnsteuerklasse oder die individuellen Freibeträge geändert, müsse jeder Arbeitnehmer das dem Finanzamt mitteilen und eine Bescheinigung darüber dem Arbeitgeber vorlegen. Werdende Eltern sollten darauf achten, dass die günstigste mögliche Steuerklasse eingetragen ist, weil sich das Elterngeld auf Grundlage des vorherigen Nettolohns berechne, so Rauhöft.

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Die wichtigsten Steuertipps für Familien

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