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Geldanlage für Kinder - mit diesen Tipps entscheiden Sie richtig

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Sparen für den Nachwuchs

28.03.2012, 08:26 Uhr | dapd

Geldanlage für Kinder - mit diesen Tipps entscheiden Sie richtig . Wer für die Kleinen sparen möchte, hat die Auswahl zwischen verschiedenen Möglichkeiten. (Quelle: t-online.de)

Wer für die Kleinen sparen möchte, hat die Auswahl zwischen verschiedenen Möglichkeiten. (Quelle: t-online.de)

Wie spare ich am besten für die Kleinen? Diese Frage beschäftigt die Eltern, Großeltern und auch Paten. Der Nachwuchs soll später finanziell gut da stehen. Deshalb wollen viele mit dem Sparen für die Kinder gleich nach deren Geburt beginnen. Welche Form der Geldanlage aber eignet sich am besten? Sind Geldgeschenke zu festen Terminen besser als ein Bausparvertrag? Mit diesen Tipps finden Sie die geeignete Anlageform.

Auch für Sparer ist Zeit Geld

Je früher mit der Geldanlage für den Nachwuchs begonnen wird, desto mehr Chancen bieten sich, betont Markus Feck von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Zeit ist auch für Sparer Geld. Wer für seine Kleinen investieren will, sollte das Sparen vor allem nicht mit Versicherungen koppeln, rät Max Herbst von der unabhängigen Finanzberatung FMH in Frankfurt. Eine Ausbildungsversicherung etwa sei eine kleine Kapitallebensversicherung und damit nicht erste Wahl beim Vermögensaufbau für Kinder. Deutlich besser geeignet sei da schon der gute alte Bausparvertrag.

Bausparvertrag: Sicher, aber wenig flexibel

"Wer für den Nachwuchs regelmäßig Geld zur Seite legen will, ist mit Bausparen auch heutzutage nicht schlecht beraten", sagt Finanzfachmann Herbst. Bei einem Top-Anbieter, der hohe Guthabenzinsen von etwa drei Prozent garantiere, sei damit momentan viel mehr Rendite drin als mit einem klassischen Sparbuch. Unter einer Voraussetzung: Die Sparsumme darf nicht zu hoch angesetzt sein. Wer beispielsweise eine Mindestsparsumme von 10.000 oder 12.000 Euro wählt, hat nur geringe Abschlussgebühren zu tragen. "Klein anfangen, damit auch was dabei rauskommt", rät Herbst. Der Vertrag könne beispielsweise nach zehn Jahren immer noch erhöht werden. Sicher ist die Geldanlage auf jeden Fall. Doch der Sparer muss regelmäßig einzahlen und ist auf Jahre gebunden.

Tagesgeldkonto bringt gute Zinsen

Wer zum 18. Geburtstag den Führerschein oder die Anzahlung für die Ausbildung oder ein Auto spendieren will, ist mit klassischem Sparen deutlich flexibler dran. Früher eröffneten Mama oder Opa ein Sparbuch für die Kleinen. Heute bietet sich das Tagesgeldkonto an. Ob regelmäßig eingezahlt wird oder nur an Ostern, Weihnachten und Geburtstagen, kann der Sparer selbst bestimmen. Während das klassische Sparbuch im Schnitt nur mit mickrigen 0,75 bis 1 Prozent Guthabenzins belohnt wird, können beim Tagesgeldkonto für den Junior derzeit immerhin zwischen 2,5 und 2,75 Prozent drin sein, erklärt Herbst. Und das auch noch garantiert für ein Jahr. Zusatzplus: Kündigungsfristen gibt es nicht, das Angesparte ist täglich verfügbar und trotzdem sicher, selbst bei fremden Banken. Keine Scheu vor ausländischen Top-Konditionen: In allen Staaten der Europäischen Union sind pro Kunde mindestens 100.000 Euro an Einlagen geschützt.

Prämiensparen: Genau abschätzbar

Selbst wenn kleine Monatssparraten von 20 Euro durch den Zinseszinseffekt über 20 Jahre hinweg zu ordentlich viel "Mäusen" werden können, sollten sich die Sparer auf keinen Fall mit allzu kargen Zinsen von der Hausbank abspeisen lassen, empfiehlt Feck. Interessant kann auch das Prämiensparen sein, mit garantierten Zinsen oder Bonuszahlungen. "Flexibel ist das zwar nicht, aber man weiß immer genau, was fürs Kind am Ende rausspringt", sagt Feck. Gute Banksparpläne seien in der Regel rentabler als Bundesschatzbriefe oder Rentenfonds.

Wer fürs Patenkind oder den Enkel einen größeren Einmalbetrag anlegen kann, sollte sich zurzeit die Festgeld-Offerten genau anschauen, rät Herbst. Bei einer zweijährigen Laufzeit sind momentan Top-Konditionen von bis zu 3,35 Prozent am Markt zu holen.

Keine Gewissheit beim Börsensparen

Mehr Renditechancen bietet nur die Börse. Wer ein wenig Mut aufbringe, solle ruhig regelmäßig einen Aktienfonds besparen, rät Feck: "Wer viele Jahre Sparen vor sich hat und mit dem Risiko zurecht kommt, kann dem Vermögensaufbau fürs Kind damit den richtigen Kick geben." Eine kostengünstigere Alternative ist ein ETF, das ist ein börsengehandelter Indexfonds, der beispielsweise den Deutschen Aktienindex DAX nachbildet. Eine Gewissheit, dass in zehn Jahren tatsächlich auch das Geld für den Führerschein beisammen ist, gibt es an der Börse aber nicht, warnt Herbst.

Der Mix macht's

Ob Fonds oder Tagesgeldkonto: Selbst bei niedrigen Sparbeträgen kann es sich lohnen, die Beträge zu splitten. Dadurch kann man einen Teil langfristig und den anderen kurzfristig anlegen. Auch eine Kombination aus einmaligem und monatlichem Sparen kann sinnvoll sein.

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