08.05.2013, 12:15 Uhr | dpa
Kinder sind für jede zweite Mutter ein Stressfaktor. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Der Muttertag ist den meisten Frauen in Deutschland nicht so wichtig. Eine Umfrage zeigt: Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Sorge etwa um Krankheiten der Kinder machen den größten Stress.
Für fast jede zweite Mutter in Deutschland ist ihr Kind einer Umfrage zufolge ein Stressfaktor. Vor allem die Mehrfachbelastung durch Erziehung, Haushalt oder Beruf empfinden 75 Prozent der Frauen als auslaugend, wie die DAK-Gesundheit mitteilte. "Für Mütter in Vollzeitbeschäftigung ist die Vereinbarkeit von Job und Familie mit 90 Prozent besonders anstrengend." Kurz vor dem Muttertag an diesem Sonntag (12. Mai) hat die Kasse die repräsentative Forsa-Umfrage unter 1003 Frauen mit mindestens einem minderjährigen Kind in Auftrag gegeben.
Die große Mehrheit der Mütter findet aber dennoch, dass sich Kinder insgesamt positiv auf ihre Gesundheit auswirken: 83 Prozent der Befragten erklärten, der Nachwuchs tue ihnen gut. "Trotz aller Anstrengung geben Kinder ihren Eltern auch Kraft und Energie", erklärt die DAK.
Den Muttertag finden nach den Ergebnissen der Umfrage nur neun Prozent der Frauen sehr wichtig und 23 Prozent wichtig. Zwei Drittel der Mütter halten die Bedeutung des nicht-gesetzlichen Feiertags dagegen für weniger wichtig (38 Prozent) oder überhaupt nicht wichtig (29 Prozent).
Die körperlichen und psychischen Belastungen durch Kinder sind für insgesamt 47 Prozent der Befragten sehr groß (17 Prozent) oder groß (30 Prozent). "Besonderen Stress empfinden Mütter mit mehreren Kindern und mit jüngeren Kindern im Alter bis zu fünf Jahren", hieß es. Die Umfrage zeigt auch regionale Unterschiede: Während sich in Ostdeutschland nur 14 Prozent der Frauen für sehr stark belastet halten, sind es in Baden-Württemberg 22 Prozent.
Stress-Faktor | davon betroffen |
Kinder | 47 Prozent |
Sorge um Krankheiten oder Verletzung | 37 Prozent |
Stress im Kindergarten oder Schule | 32 Prozent |
finanzielle Probleme | 21 Prozent |
Streit in der Familie | 20 Prozent |
"Die Ergebnisse zeigen, unter welchem Druck viele Frauen tagtäglich stehen", sagt DAK-Präventionsexpertin Hella Thomas. "Genau wie im Job sind regelmäßige Pausen, Lob und Anerkennung wichtig, damit eine körperliche oder psychische Belastung durch die Kinder nicht krank macht."
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08.05.2013, 12:15 Uhr | dpa
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