Umfrage
Nach der Geburt fürchten Mütter den Verlust ihrer Freiheit12.09.2013, 09:01 Uhr | t-online.de
Bedeutet ein Kind den Verlust der eigenen Freiheit? Viele frisch gebackene Mütter fürchten genau das. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Ist die Geburt gut verlaufen, beginnt das glückliche Familienleben. Das mag zum Teil stimmen - trotzdem ist die Zeit nach der Geburt auch mit vielen Ängsten verbunden. Was die größten Sorgen von Müttern sind, wurde in einer Umfrage der Family & Life-Studienreihe ermittelt. Das sind die Ergebnisse der Befragung von über 1200 Müttern.
Frauen in Deutschland macht nach der Geburt ihres Kindes am meisten der Verlust der Freiheit zu schaffen. Für ein Fünftel aller Mütter gilt das als die größte Herausforderung nach der Geburt noch vor der Sorge um den finanziellen Abstieg (13 Prozent).
Die soziale Isolation findet sich mit sechs Prozent an letzter Stelle, wird also kaum als solche wahrgenommen. In vielen Familien mit Baby und Kleinkind verschieben sich nach der Geburt die Prioritäten und damit auch das soziale Umfeld. Der Großteil der Mütter sucht den Kontakt zu Gleichgesinnten. Am gesellschaftlichen Leben wird anders als vor der Geburt, aber weiterhin aktiv, teilgenommen. Beunruhigender empfinden Mütter vielmehr die Überforderung durch das Kind (zwölf Prozent) sowie mit jeweils zehn Prozent, dass sie weniger attraktiv für den Partner sind und ihr eigenes Ich verlieren.
Für die Studie wurde aber nicht nur nach den Sorgen, sondern auch nach den Wünschen der Mütter gefragt. Erneut zeigt sich, wie wichtig die finanzielle Sicherheit ist. Ein Viertel der Frauen gaben diesen Wunsch als ihren größten an. Zudem würden die meisten lieber mehr mit der Familie unternehmen oder sich im Alltag eine Portion Gelassenheit wünschen (jeweils 19 Prozent) und mehr Zeit für sich oder den Partner zu haben (17 Prozent).
Auf dem letzten Platz liegt weit abgeschlagen die berufliche Herausforderung. Nur drei Prozent der befragten Mütter würden sich mehr davon wünschen. Der Fokus scheint nach einer Geburt ganz klar auf der Familie beziehungsweise dem Muttersein zu liegen. Dass die meisten Frauen mit Kind keiner Vollzeittätigkeit mehr nachgehen, bestätigt das. Selbst 30 Stunden scheinen für die wenigsten machbar oder gewollt zu sein. Nur 21 Prozent der Mütter entscheiden sich dafür. Beliebtestes Modell: 20 Stunden oder weniger.
Dass der Karrierewunsch beim Großteil der frisch gebackenen Mütter stark in den Hintergrund rückt, überrascht angesichts permanenter Diskussionen um die Vereinbarkeit von Karriere und Familie und Maßnahmen, die den Frauen möglichst früh einen Wiedereinstieg in den Job ermöglichen sollen. Erst kürzlich wurde in einer anderen Umfrage hinsichtlich der Bundestagswahl 2013 ermittelt, dass eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf 96 Prozent der Eltern wichtig oder gar sehr wichtig ist.
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12.09.2013, 09:01 Uhr | t-online.de
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