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Elterngeld 2014 richtig beantragen und berechnen

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Elterngeld 2014  

Elterngeld 2014: Das sollten Eltern wissen

24.09.2013, 14:09 Uhr | t-online.de

Elterngeld 2014 richtig beantragen und berechnen. Elterngeld2014: Elterngeld steht allen Müttern und Vätern zu, mit einem cleveren Trick lässt es sich jedoch deutlich erhöhen. (Quelle: dpa)

Elterngeld steht allen Müttern und Vätern zu, mit einem cleveren Trick lässt es sich jedoch deutlich erhöhen. (Quelle: dpa)

Nach der Geburt eines Kindes steht den Eltern Elterngeld zu. Damit soll der Lohnausfall abgefedert werden, der durch die Versorgung und Betreuung des Kindes im ersten Lebensjahr entsteht. Für Familien ist das Elterngeld aus der Finanzplanung nicht mehr wegzudenken. Alle wichtigen Antworten rund um das Elterngeld und wann sich ein Wechsel der Lohnsteuerklasse lohnt, finden Sie hier.

Elterngeld 2014: Wer hat Anspruch?

Alle Mütter und Väter, die ihr Kind nach der Geburt selbst betreuen und nicht mehr als 30 Stunden pro Woche arbeiten, haben Anspruch auf Elterngeld.

Wie hoch ist das Elterngeld?

Die Höhe des Elterngeldes richtet sich nach dem Einkommen in den zwölf Monaten vor der Geburt. In der Regel werden 65 bis 67 Prozent des durchschnittlich erzielten monatlichen Nettoeinkommens gezahlt, mindestens jedoch 300 Euro. Diesen Mindestbetrag erhalten auch Studierende, Auszubildende, Hausfrauen, Hausmänner und Eltern, die wegen der Betreuung älterer Kinder nicht gearbeitet haben. Der Höchstbetrag beläuft sich auf 1800 Euro monatlich.

Wie wird das Elterngeld berechnet?

Das Elterngeld wird seit Januar 2013 auf neue Weise berechnet. Bis dahin war das Nettoeinkommen in den zwölf Monaten vor der Geburt maßgeblich. So konnten Eltern auch Freibeträge verschiedenster Art, wie etwa Werbungskosten, Fahrtkosten oder Ausgaben für Kinderbetreuung geltend machen. Dies ist jetzt nicht mehr möglich. Die Höhe der tatsächlichen Abgaben spielt keine Rolle.

Zunächst wird das Bruttoeinkommen der letzten zwölf Monate ermittelt. Nicht berücksichtigt werden dabei sonstige Bezüge und Einmalzahlungen, wie zum Beispiel Weihnachtsgeld, Abfindungen oder Urlaubsgeld. Vom Bruttoeinkommen wird ein Abzug für Werbungskosten vorgenommen und zwar in der Höhe eines Zwölftes des steuerlichen Arbeitnehmer-Pauschbetrages.

Jetzt wird ein fiktives Nettoeinkommen berechnet. Dazu werden pauschalierte Sätze für Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung vom Bruttoeinkommen abgezogen (insgesamt 21 Prozent) sowie steuerliche Abzüge, wie Einkommenssteuer und Kirchensteuer. Das so ermittelte Nettoeinkommen ist für das Elterngeld maßgeblich.

Die Kritik an der neuen Berechnungsweise zielt vor allem darauf ab, dass die pauschalierten Abzüge höher ausfallen als die tatsächlichen. Eltern werden dadurch rund zehn Euro weniger im Monat zur Verfügung haben.

Mit dem Wechsel der Steuerklasse das Elterngeld erhöhen

Die wichtigste Stellschraube zur Beeinflussung der Höhe des Elterngeldes ist die Wahl der Lohnsteuerklasse. Für die Berechnung zählt die Steuerklasse, die zwölf Monate vor dem Geburtsmonat überwiegt. Das heißt, ein Wechsel in die für das Elterngeld günstige Steuerklasse III lohnt nur noch, wenn er sieben Monate vor dem Geburtsmonat erfolgt. Manche Frauen wissen zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal, dass sie schwanger sind.

Das Beste wäre daher, Paare würden schon bei einem Kinderwunsch die Steuerklasse zu wechseln. Monatlich würde sich dadurch zunächst das Nettoeinkommen reduzieren, dieser Verlust ließe sich aber mit der Steuerklärung am Ende des Jahres ausgleichen. Das Elterngeld aber würde deutlich höher ausfallen - der Unterschied kann einige Hundert Euro im Monat mehr bewirken.

Wie lange wird Elterngeld gezahlt?

Das Elterngeld wird für zwölf Monate lang gezahlt und kann beliebig zwischen den Eltern aufgeteilt werden. Über Partnermonate lässt sich die Bezugsdauer auf 14 Monate ausweiten.

Wann gibt es einen Geschwisterbonus?

Leben in der Familie ältere Geschwister, so kann das zu einer Erhöhung des Elterngeldes führen, dem sogenannten Geschwisterbonus. Dieser wird wirksam, bis das ältere Kind drei Jahre alt ist. Bei drei oder mehr Kindern im Haushalt gibt es den Bonus, so lange mindestens zwei noch nicht sechs Jahre alt sind. Der Geschwisterbonus bewirkt eine Erhöhung des Elterngelds um zehn Prozent, mindestens aber um 75 Euro im Monat.

Wo muss das Elterngeld beantragt werden?

Das Elterngeld können Mütter und Väter erst beantragen, wenn der Nachwuchs auf der Welt ist. Dann muss der Antrag bei der Elterngeldstelle innerhalb von drei Monaten eingehen. Das Geld wird auch rückwirkend gezahlt.

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