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Mehr Krippenplätze führen zu mehr Kindern

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Geburtenrate beeinflussbar  

Studie: Mehr Krippenplätze führen zu mehr Kindern

28.05.2014, 07:55 Uhr | AFP

Mehr Krippenplätze führen zu mehr Kindern. Forscher haben nachgewiesen, dass sich die Geburtenrate durch mehr Krippenplätze steigern lässt. (Quelle: dpa)

Forscher haben nachgewiesen, dass sich die Geburtenrate durch mehr Krippenplätze steigern lässt. (Quelle: dpa)

Mehr Kinderkrippenplätze führen nach einer Studie des Münchner Ifo-Instituts zu mehr Geburten. Ein Anstieg der Betreuungsquote bei unter Dreijährigen um zehn Prozentpunkte führe zur Steigerung der Geburtenrate um durchschnittlich 2,8 Prozent, heißt es in einer Analyse. Vor allem verheiratete Mütter im Alter von 30 bis 34 Jahren entschieden sich wegen des Krippenausbaus eher für ein weiteres Kind.

Nach Angaben der Forscher ist ausgeschlossen, dass sie den ursächlichen Zusammenhang zwischen den Trends in ihrer Untersuchung eventuell falsch deuten könnten. "In unseren Analysen können wir sicherstellen, dass die Wirkungskette tatsächlich von den Krippen hin zu mehr Geburten geht und nicht etwa anders herum", erklärt Stefan Bauernschuster von der Universität Passau.

Mehr zweite und dritte Kinder

"Insbesondere 30- bis 34-jährige verheiratete Mütter entscheiden sich durch den Krippenausbau eher für ein weiteres Kind", sagt Timo Hener vom ifo Institut. In der Gruppe der 30- bis 34-Jährigen stieg die Geburtenrate infolge des Krippenausbaus um 3,3 Prozent an. Die Wahrscheinlichkeit für Zweitgeburten stieg um 4,1 Prozent und für Drittgeburten um 7,0 Prozent, für Erstgeburten dagegen nur um 2,2 Prozent.

Geburtenrate ist beeinflussbar

Die Studie zeige, dass der Staat durchaus die Erfüllung von Kinderwünschen beeinflussen könne, so Hener. "Mit dem konsequenten Ausbau der Krippenplätze für Kleinkinder scheint die Politik einen vielversprechenden und wirksamen Weg beschritten zu haben, die Geburtenrate in Deutschland zu steigern beziehungsweise ein weiteres Absinken zu verhindern."

Rechtsanspruch auf Kitaplatz seit 2013

Unter Dreijährige haben seit vergangenem Jahr einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz, es wurden bereits zahlreiche neue Angebote geschaffen.

Zahlen aus Westdeutschland

Die Studie beschränkte sich den Angaben zufolge auf Westdeutschland. Sie stützt sich auf Geburtszahlen der Jahre 1998 bis 2010 und setzt diese in Beziehung zum Ausbau der Krippenangebote in insgesamt mehr als 325 Kreisen. Dabei rechneten die Forscher laut eigener Darstellung diverse verzerrende Effekte heraus, etwa Unterschiede in der Bevölkerungsstruktur oder den Gemeindefinanzen.

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