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Irina Werning: "Back to the Future" zeigt Vergänglichkeit der Zeit

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Bildband "Back to the Future"  

Kinder, wie die Zeit vergeht!

20.06.2014, 16:00 Uhr | Claudia Staub, t-online.de

Irina Werning: "Back to the Future" zeigt Vergänglichkeit der Zeit. Irina Werning lässt sich von alten Kinderfotos inspirieren und stellt diese Jahre später detailgetreu nach. (Quelle: Irina Werning)

Irina Werning lässt sich von alten Kinderfotos inspirieren und stellt diese Jahre später detailgetreu nach. (Quelle: Irina Werning)

Wie wird unser Kind aussehen, wenn es erwachsen ist? Über diese Frage grübeln wohl alle Eltern einmal nach. Die argentinische Fotografin Irina Werning ist den umgekehrten Weg gegangen: Wie würden wir aussehen, wenn wir wieder Kinder wären? Mit viel Liebe zum Detail hat sie alte Kinderfotos mit den inzwischen erwachsenen Protagonisten nachgestellt. Herausgekommen sind wunderschöne Fotos über die Vergänglichkeit der Zeit.

Von alten Kinderfotos geht oft eine magische Faszination aus. Verblichene Farben, unmögliche Frisuren und peinliche Klamotten zeigen, wie die Zeit vergangen ist. Viele lösen beim Betrachten melancholische Gefühle aus. Auch die Argentinierin Irina Werning hat sich vom Zauber alter Fotos einfangen lassen. "Ich gebe zu, ich bin eine neugierige Fotografin", verrät sie auf ihrer Homepage. "Sobald ich ein fremdes Haus betrete, fange ich an, nach alten Bildern zu schnüffeln."

Jedes Detail wird nachgestellt

Irgendwann kam sie auf die Idee, die alten Fotos mit denselben Personen Jahre später noch einmal zu "erschaffen". Wenn Werning ein Motiv gefällt, scheut sie keine Mühe, es bis ins kleinste Detail nachzustellen. Bei Außenaufnahmen kehrt sie an den ursprünglichen Ort zurück, bei Innenaufnahmen wird das Setting notfalls von ihr nachgebaut. Licht und Farben lassen sich mit Photoshop bearbeiten, an der Kleidung, der Frisur, der Körperhaltung und dem Bildausschnitt arbeitet sie lange und akribisch.

Ist überhaupt Zeit vergangen?

Bei manchen Fotos muss man dann auch sehr genau hinschauen, um zu erkennen, dass zwischen den beiden Aufnahmen mitunter Jahrzehnte vergangen sind. Bei anderen ist es dagegen sofort erkennbar. Aber nicht etwa, weil Werning nicht sorgfältig genug gearbeitet hätte, sondern weil sich das Umfeld in der Zwischenzeit drastisch geändert hat. Und so zeigt eines ihrer eindrucksvollsten Bilder einen "Mauerspecht" in Berlin, der elf Jahre später zwar exakt die gleiche Pose einnimmt und bei dem von der Frisur bis zur Stone-Washed-Jeansjacke alle Äußerlichkeiten stimmen, bei dem aber das wichtigste Objekt - die Mauer - heute fehlt.

Die Arbeit an den Vorher-Nachher-Fotos hat Irina Werning in mittlerweile 32 Länder geführt. Die schönsten Bilder sind in dem Bildband "Back to the Future" erschienen, der auf ihrer Website erhältlich ist: http://irinawerning.com/

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