Startseite
Sie sind hier: Home > Eltern > Familie >

"Hotel Mama" bleibt angesagt: Hier leben die meisten Nesthocker

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

"Hotel Mama" bleibt angesagt  

Hier leben die meisten Nesthocker in Europa

03.07.2014, 14:47 Uhr | t-online.de, ots

"Hotel Mama" bleibt angesagt: Hier leben die meisten Nesthocker. Vor allem jüngere Männer wohnen oft noch lange bei den Eltern. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Vor allem jüngere Männer wohnen oft noch lange bei den Eltern. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

48 Prozent der 18-29-jährigen Europäer wohnen noch oder wieder bei ihren Eltern. Zu dieser Gruppe zählen vor allem junge Männer: 68 Prozent der männlichen 18-24-Jährigen sitzen bei ihren Eltern am Küchentisch. Bei den Frauen in dieser Altersgruppe sind es 59 Prozent.

Unter den etwas Älteren, den 25-29-Jährigen sind es noch 35 Prozent der Männer und 26 Prozent der Frauen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen (Eurofound), bei der rund 44.000 Menschen in 28 EU-Ländern befragt wurden. Die aktuellsten Daten zum Familienleben beziehen sich dabei auf das Jahr 2011.

Nesthocker in Ungarn, Nestflüchter in Finnland

Dabei gibt es gravierende Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern. Die allermeisten "Nesthocker" leben in Malta und Slowenien (je 85 Prozent der 18-29-Jährigen), gefolgt von Italien (79 Prozent), Ungarn (77 Prozent) und Slowenien (75 Prozent). In Ungarn gab es einen besonders drastischen Anstieg um 36 Prozentpunkten binnen vier Jahren. In den meisten Ländern sind die Zahlen gestiegen. Im europaweiten Mittel lag die "Nesthockerquote" im Jahr 2007 bei 40 Prozent und stieg bis 2011 auf 48 Prozent.

UMFRAGE
Geben Eltern heutzutage zu viel Geld für ihre Kinder aus?

In Finnland verlassen die meisten jungen Menschen früh das Elternhaus: Hier sind nur 15 Prozent der 18-29-Jährigen Nesthocker. Auf Platz zwei folgt Deutschland mit 23 Prozent. Platz drei teilen sich Österreich und Dänemark (24 Prozent), gefolgt von Großbritannien (26 Prozent).

Äußere Zwänge sind häufig der Grund

In den meisten Fällen sind Arbeitslosigkeit und finanzielle Engpässe verantwortlich dafür, dass die jungen Erwachsenen im Elternhaus bleiben oder auch wieder zurückkehren. Komfortabler leben Nesthocker trotzdem nicht unbedingt: Knapp die Hälfte der Familien hat mit Geldnot, jede fünfte sogar mit Formen von Armut zu kämpfen. Am schlimmsten ist die Situation in Portugal, Spanien, Griechenland und auf Zypern.

Sie finden uns auch auf Facebook - jetzt Fan unserer "Eltern-Welt" werden und mitdiskutieren!

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
UMFRAGE - GLüCK
Glauben Sie, dass Kinder glücklich machen?
Anzeige
Video des Tages
Gezielter Schlag 
Hit im Netz: Mit seinem Hund darf sich niemand anlegen

Känguru hält den Vierbeiner im Schwitzkasten, das Herrchen schreitet ein. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de

Anzeige
shopping-portal