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Kids-Verbraucheranalyse 2014: Jedes vierte Kind hat ein Smartphone

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Kids-Verbraucheranalyse 2014  

Jedes vierte Kind in Deutschland hat ein eigenes Smartphone

12.08.2014, 15:33 Uhr | t-online.de, AFP, dpa

Kids-Verbraucheranalyse 2014: Jedes vierte Kind hat ein Smartphone. Kids-Verbraucheranalyse 2014: Jedes vierte Kind besitzt ein Smartphone oder Handy. (Quelle: dpa)

Generation Wisch und Klick: Schon 57 Prozent der Kinder bis 13 Jahre besitzen ein eigenes Mobiltelefon. (Quelle: dpa)

Internet und Handy gehören für Kinder in Deutschland immer früher zum Alltag. Jeder fünfte Sechs- bis Neunjährige geht täglich ins Internet und schon jedes vierte Kind zwischen sechs und 13 Jahren besitzt ein eigenes Smartphone. Das Taschengeld, durchschnittlich 27,50 Euro pro Monat, gibt der Nachwuchs aber noch ganz klassisch für Süßigkeiten, Zeitschriften, Fastfood und Eis aus. Das sind Eckdaten der repräsentativen Kids-Verbraucheranalyse 2014.

Kinder haben eine große Macht als Konsumenten. Deshalb werden deren Konsum- und Mediengewohnheiten seit 20 Jahren für die jährliche Kids-Verbraucheranalyse erhoben. Für die aktuelle Studie im Auftrag des Egmont Ehapa Verlags wurden 1660 Eltern und deren Kinder von sechs bis 13 Jahren befragt, repräsentativ für 5,83 Millionen deutschsprachige Kinder in dieser Altersgruppe.

Schon Vierjährige dürfen an den Computer

Mit Computern ist der Großteil der Kinder bestens vertraut: 82 Prozent der sechs- bis 13-Jährigen, insgesamt 4,8 Millionen Kinder in Deutschland, geht regelmäßig mit PCs oder Tablets um. Meistens dürfen sie die Geräte der Eltern benutzen, nur ein Drittel der Kinder in dieser Altersgruppe verfügt über einen eigenen Computer.

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Auch ein Drittel der Vier- und Fünfjährigen hat schon erste Computererfahrungen gesammelt.

Wie Kinder das Internet nutzen

Insgesamt 75 Prozent der Kinder sind auch Internetnutzer. Mehr als die Hälfte der Zehn- bis 13-Jährigen ist täglich online, bei den den Sechs- bis Neunjährigen sind es 18 Prozent. Das sind sieben und acht Prozentpunkte mehr als 2013.

Die meisten Eltern versuchen, die Internetnutzung ihrer Kinder zu beschränken. Das gilt sowohl für die Dauer als auch für die erreichbaren Inhalte. Am wichtigsten ist ihnen, dass die Kinder keine persönlichen Daten angeben. Bei fast der Hälfte der jüngeren Kinder muss auch immer ein Elternteil beim Surfen anwesend sein.

Nach eigenen Angaben suchen Kinder im Internet Informationen für die Hausaufgaben. 40 Prozent schreiben E-Mails, 38 Prozent hören Musik, 37 Prozent surfen ohne festes Ziel. Fast jedes dritte Kind sucht online Infos zu Marken und Produkten.

Immer mehr Smartphones in Kinderhänden

57 Prozent aller Sechs- bis 13-Jährigen besitzen Handy oder Smartphone. Das ist ein Plus von acht Prozentpunkten gegenüber 2013. Die Nutzer werden immer jünger, sogar sechs Prozent der Vier- und Fünfjährigen haben ein eigenes Mobiltelefon. Jedes zweite Gerät ist ein Gebrauchtmodell, was dafür spricht, dass Eltern ihre ausgemusterten Telefone an die Kinder weiterreichen.

Rasant zugenommen hat der Anteil der Smartphones in Kinderhänden. Schon jedes vierte Kind besitzt eines - das sind laut Kids-Verbraucheranalyse fast doppelt so viele wie 2013.

Klassisches Spielzeug ist nicht out

Auch zum Spielen nutzen 72 Prozent der Kinder digitale Medien wie Spielkonsolen, PC- und Internet-Spiele und Spiele-Apps. Aber die Technik hat alte Spielkameraden wie Teddys und Puppen sowie klassische Spielekästen, Brett- und Kartenspiele noch nicht aus den Kinderzimmern verdrängt. Rund 129 Euro geben Eltern pro Jahr im Durchschnitt für klassisches Spielzeug aus.

Kinder der Internetgeneration sind keine Lesemuffel

Die Furcht, dass Kinder zu lesefaulen Büchermuffeln werden, scheint unbegründet zu sein. Klassische Kinderbücher und -zeitschriften stehen immer noch hoch im Kurs, wenn auch mit einem geringfügigen Rückgang gegenüber dem Vorjahr.

Der Studie zufolge schmökern 77 Prozent der Sechs- bis 13-Jährigen mindestens einmal pro Woche in einem Buch, 75 Prozent in einer Zeitschrift. Besonders beliebt seien Comic-Klassiker wie Donald Duck, Micky Maus sowie "Wendy" für pferdebegeisterte Mädchen, aber auch Wissensmedien wie "Geolino".

Jeden Monat 27,50 Euro Taschengeld

Die Höhe des Taschengeld ist von 2013 auf 2014 insgesamt nicht weiter angestiegen. Laut Kids-Verbraucheranalyse bekommen Kinder in Deutschland durchschnittlich 27,50 Euro im Monat, die sie vor allem für Süßigkeiten, Zeitschriften, Fastfood und Eis ausgeben. Bei den Vorschulkindern bekommt jedes zweite Taschengeld. Sie werden sogar großzügiger bedacht: Im Schnitt machen die Eltern für Vier- bis Fünfjährige knapp 13 Euro locker, obwohl die Jugendämter für diese Altersgruppe zwei Euro pro Monat empfiehlt.

Üppige Geldgeschenke zu Geburtstagen und Feiertagen

84 Prozent der Kinder dürfen frei über ihr Taschengeld verfügen. Das Vermögen der Kids speist sich aber nicht nur daraus. Hinzu kommen im Jahr rund 190 Euro an Geldgeschenken an Geburtstagen, Weihnachten und Ostern. Dazu kommen Belohnungen für gute Noten und Hilfe im Haushalt. 61 Prozent der Kinder haben eine Einnahmequelle, die nicht in die Daten der Studie eingeflossen ist: Geldscheine, die ihnen Verwandte gelegentlich bei Besuchen zustecken.

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