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Familie ohne Trauschein: Jedes dritte Kind unehelich geboren

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Familie ohne Trauschein  

Jedes dritte Kind wird nichtehelich geboren

15.07.2016, 12:57 Uhr | dpa, AFP

Familie ohne Trauschein: Jedes dritte Kind unehelich geboren. In Deutschland leben immer mehr Familien ohne Trauschein zusammen. 35 Prozent aller Kinder wurden im Jahr 2014 nichtehelich geboren. (Quelle: imago)

In Deutschland leben immer mehr Familien ohne Trauschein zusammen. 35 Prozent aller Kinder wurden im Jahr 2014 nichtehelich geboren. (Quelle: imago)

In Deutschland kommt jedes dritte Kind nichtehelich auf die Welt. Im Westen stammen 29 Prozent der 2014 geborenen Kinder aus unverheirateten Familien, im Osten sind es doppelt so viele (59 Prozent).

Im Bundesdurchschnitt liegt der Wert bei 35 Prozent. Das hat eine Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) ergeben. Insgesamt waren demnach von den 714.927 Kindern, die im Jahr 2014 in Deutschland geboren wurden, 250.074 nichtehelich.

Anfang der 1990er Jahre waren in Deutschland nur 15 Prozent der Kinder nichtehelich geboren worden. Für die Untersuchung wertete das IW Zahlen aus dem Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes aus. 

Die Stadt Brandenburg ist Spitzenreiter

Die höchste Quote an Kindern, deren Eltern zum Zeitpunkt der Geburt nicht verheiratet waren, hatten im Osten die Stadt Brandenburg mit 70 Prozent und im Westen der Kreis Wilhelmshaven mit 48,2 Prozent.

Insgesamt lebten im vergangenen Jahr rund 5,2 Millionen Kinder bei ledigen Eltern. Der größte Teil (rund 3,8 Millionen) lebte bei alleinerziehenden Müttern oder Vätern.

Politiker fordern eine Steuerreform zugunsten von Kindern

Angesichts der großen Zahl nichtehelicher Kinder forderten Vertreter von Union und SPD laut Funke Mediengruppe neue Regelungen für die Besteuerung von verheirateten und unverheirateten Eltern. Der familienpolitische Sprecher der Union, Marcus Weinberg (CDU), sagte: "Wir brauchen eine Steuerreform, die die Kinder in den Mittelpunkt stellt. Nicht die Beziehungsform der Eltern allein dürfe für staatliche Entlastung entscheidend sein, sondern die Frage, ob Kinder im Haus lebten. Der Koalitionspartner SPD will bereits seit langem eine Steuerreform zugunsten von Kindern.

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