15.03.2013, 17:57 Uhr | Simone Blaß, t-online.de
Mottopartys sind besonders beliebt bei Kindergeburtstagen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Suri, die kleine Tochter von Tom Cruise und Katie Holmes bekam bereits zu ihrem zweiten Kindergeburtstag 1000 Schmetterlinge und eine Feier im Wert von 100.000 Dollar. In diesem Jahr gab es ein besonderes Geschenk: Die Kleine erhielt einen eigenen Bodyguard. Heidi Klum besorgte für Söhnchen Henry schon einmal extra eine weiße Königspython und feiert in der Regel, wie Familie Beckham auch, riesige Eventpartys mit Motto. "Normale" Eltern können sich so etwas zwar nicht leisten, schaffen es mit wenigen Mitteln aber trotzdem, ihren Kindern den Tag unvergesslich zu machen. So veranstalten Eltern einen Kindergeburtstag mit Erfolg.
Wenn der nächste Kindergeburtstag vor der Tür steht, sollte man sich nicht durch zu hohe Erwartungen, die man an sich selbst stellt oder die man bei den kleinen Gästen vermutet, unter Druck setzen lassen. Es geht nicht darum, die Feier des Nachbarkindes zu toppen, es geht einzig und allein darum, das kleine Geburtstagskind glücklich zu machen. Und wenn man sich das immer wieder vor Augen führt, eine große Portion Fantasie, eine Prise Humor und ein wenig Organisation mit in den Topf wirft, dann entsteht schnell ein erfolgreicher Kindergeburtstag.
Wenn ein Kindergeburtstag bevorsteht, darf man seiner Fantasie mal so richtig freien Lauf lassen. Am besten und vor allem am einfachsten geht das mit einer Mottoparty, bei der alles aufeinander abgestimmt ist. Von den ganz typischen Mottopartys wie Piraten oder Prinzessinnen bis hin zu Themen wie "alte Ägypter", "Frühlingskinder" oder "feine Damen" - allein das Aussuchen und Planen macht dem Geburtstagskind schon Freude. Denn es gibt einiges zu überlegen und vorzubereiten. Das fängt bereits bei den Einladungskarten für den Kindergeburtstag an, die möglichst dem Motto angepasst sein sollten: eine Flaschenpost für die Piraten, ein Stück Rinde mit Text für kleine Waldelfen oder ein Sheriffstern für den Wild-West-Nachmittag. Dazu das passende aufs Motto abgestimmte Essen, Kostüme und ein bisschen witzige Dekoration, je nach Lust oder auch Zeit selbst gebastelt oder gekauft - schon ist der Rahmen für einen gelungenen Nachmittag geschaffen.
Das Kind dabei mitentscheiden zu lassen ist übrigens ganz wichtig. Genauso wichtig ist es aber auch, die Geschwister in die Vorbereitungen mit einzubeziehen. Denn so lernen sie ganz spielerisch, wie viel Spaß es machen kann, dem anderen eine Freude zu bereiten. Ist dann das eine oder andere nicht ganz so perfekt, dann ist das völlig egal. Das muss es nämlich auch nicht sein.
Damit der Kindergeburtstag ein Erfolg wird, ist es sinnvoll, sich ein paar Wochen vorher bereits Gedanken zu machen, wo man ihn feiern möchte. Manchmal ist es besser, sich statt des eigenen Zuhauses einen anderen Ort zu suchen, an dem es sich mehr toben und der sich vielleicht auch besser dekorieren lässt. Vielleicht kann man den Kindergeburtstag draußen feiern oder man hört sich um, ob es nicht ganz in der Nähe einen Raum gibt, den man zum Beispiel am Wochenende günstig mieten kann. Kulturläden, Kindergärten, Horte, Partykeller und Vereinsräume, hier gibt es viele Möglichkeiten. Auch das Feiern in einem Indoorspielplatz wird immer beliebter. Und erfordert relativ wenig Engagement vonseiten der Eltern. Ein Selbstläufer sozusagen. Genau wie der Besuch eines Erlebnisparks, eines Spaßbades oder eines Abenteuerspielplatzes.
Immer moderner wird es, den Kindergeburtstag feiern zu lassen. Auch hier gibt es zahlreiche Angebote, die sich von Ort zu Ort unterscheiden. Themennachmittage in den Museen, Führungen in den Tiergärten, Aquarien und Planetarien - das Angebot an vorbereiteten Events ist groß. Das allerdings ist meist eine ziemlich teure Variante, die sich nicht jeder leisten kann oder will!
Es gibt ein paar Dinge, die man bei jedem Kindergeburtstag beachten sollte, damit einem die Sache nicht über den Kopf wächst. Allgemein sagt man, es sei sinnvoll, so viele Gäste einzuladen wie es dem Alter des Kindes entspricht. Dabei sollte man aber darauf achten, dass das Kind selbst entscheidet, wer eingeladen wird. Man kann Vorschläge machen oder an jemanden erinnern, sollte sich aber davor hüten, dem Kind Gäste aufzuzwingen, weil man glaubt, sie einladen zu müssen. Selbst wenn es die Nachbarstochter ist.
Wenn man dann dafür sorgt, dass die kleine Meute genug Möglichkeit hat, sich so richtig auszutoben, möglichst an der frischen Luft, dann hat man eine prima Basis für weitere Geburtstagsspiele und Aktionen. Und wenn es mal zu bunt wird, kann man mit einer guten und altersgerechten Geschichte, die man sich vorher parat legt, wieder Ruhe ins Geschehen bringen. Es wird übrigens immer Kinder geben, die bei etwas nicht mitmachen wollen. Dann bitte nicht zwingen, viele Kinder brauchen entweder etwas Zeit zum Auftauen oder sie fühlen sich einfach in der Rolle des Beobachters wohler. Ist ein Kind aber ganz unglücklich, dann sollte man sich auch nicht scheuen, die Eltern zu verständigen.
Da es immer öfter vorkommt, dass Kinder zum Beispiel aufgrund von Neurodermitis oder Diabetes bestimmte Lebensmittel nicht essen dürfen oder sollen, ist es sinnvoller, das im Vorfeld mit den Eltern abzuklären und das Geburtstagsessen von vornherein so abzustimmen, dass sich auch diese Gäste nicht ausgeschlossen vorkommen. Apropos Essen: Vorsicht vor einem "Zu viel" des Gutgemeinten, damit den Kindern nicht schlecht wird.
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Bei der Auswahl der Spiele sollte man darauf achten, dass nicht immer nur die Geschicktesten gewinnen, damit es keine Tränen gibt. Auch die Gewinne selbst sollten nur Kleinigkeiten sein, von denen jeder am Schluss in etwa das Gleiche abbekommt. Heutzutage hat es sich fast schon zu einem Brauch entwickelt, dass man mit einem Gastgeschenk von einem Kindergeburtstag wieder heimkommt. Diesen Brauch kann man gerne aufnehmen, sollte ihn aber nicht überbewerten. Schön ist zum Beispiel, wenn man während der Feier gemeinsam mit den Kindern eine passende Kleinigkeit bastelt. Auch die Geschenke, die das Kind bekommt, kann man durch Spiele in den Ablauf mit einbeziehen. Gerade für kleinere Kinder ist es nämlich nicht immer einfach zu verstehen, warum man dem anderen etwas schenken soll, das man doch selbst am liebsten behalten hätte.
Wichtig ist, die Stimmung der Kinder im Auge zu behalten und notfalls mit einer Planänderung darauf zu reagieren. Gerade die Geburtstagskinder selbst sind manchmal in ihrer Rolle als Hauptperson sehr empfindsam und brauchen etwas mehr Aufmerksamkeit. Am besten ist, man bittet ein, zwei andere Erwachsene um Hilfe. Dann ist immer jemand da, der für Nachschub bei den Getränken sorgt, mal trösten kann oder zeigt, wo die Toilette ist.
Eine besondere Herausforderung stellen die ganz kleinen und die ganz großen Geburtstagskinder dar. Bei Einjährigen sollte man darauf achten, dass nicht zu viel Trubel entsteht. Es muss nicht sein, dass vormittags alle Mütter und Babys aus der Krabbelgruppe kommen und am Nachmittag die gesamte Verwandtschaft. Natürlich ist der erste Geburtstag ein Grund zum Feiern, aber ihr Kleines wird sich über sein erstes Stückchen Kuchen und richtig viel Zeit zum Spielen wahrscheinlich mehr freuen als über ein großes Fest, das viele eher noch verschreckt. Ab dem zweiten Geburtstag sind die Kinder meist schon robuster in dieser Hinsicht, aber selbst dann sollten es nur wenige Gäste sein und sich die Anzahl der organisierten Spiele auf ein oder zwei beschränken.
Meist ist es sowieso sinnvoller, das Fest auf mehrere Teile zu verteilen, so haben nicht nur die Babys, sondern auch die Eltern mehr davon. Ist ja ein bisschen auch ihr Tag. Noch dürfen sie ihn feiern, denn erreichen die Kinder erst mal ein bestimmtes Alter, dann wird die Anwesenheit der Eltern als eher lästig empfunden. Übernachtungspartys sind jetzt in und mehr als Essen und Getränke besorgen ist nicht mehr erwünscht. Doch auch hier gilt: Mit ein bisschen Fantasie kann man durchaus auch Elfjährige noch zum kreativen Feiern bewegen. Kann man, muss man aber nicht. Und wenn man sich mal überlegt, dass das Feiern eines richtigen Kindergeburtstages mit etwa drei Jahren beginnt und acht Jahre später schon wieder beendet ist, dann hat man vielleicht gleich noch mehr Lust, diese paar Mal so schön und unvergesslich wie möglich zu machen.
Hier finden Eltern nochmal die wichtigsten Punkte, die es für einen erfolgreichen Kindergeburtstag zu beachten gilt, in der Übersicht:
Kindergeburtstag: Einladung basteln
Kindergeburtstag: Einladung, Geschenke und Dekoration basteln
Kindergeburtstagsgedichte: Der richtige Pfiff auf einer Party
Lustige Geburtstagssprüche für Kinder
Sinnvolle Geschenke für Kinder
Originelle Geschenke für Kinder
Geschenke für behinderte Kinder
Kindergeburtstagsspiele für draußen
Geburtstagsspiele für Kleinkinder
15.03.2013, 17:57 Uhr | Simone Blaß, t-online.de
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