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Schlafen im Elternbett: Kommentare der Leser

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Elternbett  

Sollen Kinder im Elternbett schlafen? Das sagen die Leser

17.08.2012, 15:52 Uhr | t-online.de

Schlafen im Elternbett: Kommentare der Leser. Sollen Kinder im Elternbett schlafen? Ein viel diskutiertes Thema. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Sollen Kinder im Elternbett schlafen? Ein viel diskutiertes Thema. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Es ist ein heiß diskutiertes Thema unter Eltern und Experten: Sollen Kinder im Elternbett schlafen? Und falls ja, wie lange? Das sagen unsere Leser zu diesen Fragen.

Pro

Contra

fortuna 2512: Ich finde es gar nicht so schlecht, wenn Kinder nachts zu den Eltern ins Bett kommen. Unser Sohn hat das erste Jahr sein Bett in unserem Schlafzimmer gehabt, weil für ihn kein eigenes Zimmer da war. Er ist bis etwa zu seinem elften Lebensjahr fast jede Nacht zu uns ins Bett gekommen und das hat ganz plötzlich von alleine aufgehört. Es hat ihm nicht geschadet, er ist heute 23 und ein sehr selbstbewusster und auch selbstständiger junger Mann. Er ist mit 18 Jahren aus dem Hotel Mama ausgezogen.

alfons1249: Unsere drei Kinder haben von Beginn an im eigenen Bett und im eigenen Zimmer geschlafen. Dafür haben wir sogar auf ein separates Wohnzimmer verzichtet. Kinder sollten grundsätzlich nie im Elternschlafzimmer und auf keinen Fall im Bett der Eltern schlafen.

mb: Meine Kinder haben bei uns im Schlafzimmer mitgeschlafen bis ca. drei Jahre. Es war ok und außerdem hatten wir keinen Platz. Unser Sohn, jetzt neun, schläft ab und bei mir im Ehebett, wenn mein Mann auf Montage ist, aber er hat seine eigene Seite im Bett. Aber er hat auch ein eigenes Zimmer mit Bett und schläft auch da. Es sollte jeder selber wissen, wie er das macht mit dem Schlafen. Wichtig finde ich aber, dass Kinder ein eigenes Bett haben und auch ein Zimmer zum Zurückziehen.

Claudia: Also ich bin der Meinung, dass Babys im Elternbett NUR zur Beruhigung nach z.B. einem schlechten Traum, etc. sein sollten, maximal eine Stunde. Ich habe das bei unseren beiden Kindern so gemacht und es war perfekt! Kinder müssen von Anfang an lernen, dass sie ein eigenes Bett und auch, wenn möglich, Zimmer haben. Dann fällt auch die spätere Umgewöhnung weg, was für Kinder doch echt schwer ist! Alle haben dann damit keinen Stress, perfekt! Und Baby-Phone gibt es immer noch!

Helene Z.: Unsere Kinder haben beide bei uns im Bett geschlafen bis elf Jahre. Beide sind sehr selbstständig waren über längere Zeit im Ausland. Wir haben alle immer gut geschlafen (teilweise zu viert im 1,80m-Bett) und ich möchte keine Nacht missen.

Claudia: Wenn ich so lese, dass manche Kinder bis sie elf Jahre alt sind im Bett der Eltern schlafen, dann frage ich mich ganz ehrlich, wie lange da eine Beziehung halten soll. Oder gibt es nach dem Kinderkriegen keinen Sex mehr?

lila31: Ich denke, es gibt kein Rezept, wie man hier zu handeln hat, es kommt auf das Kind und auf die Eltern an. Mein erster Sohn schläft schon immer bei mir im Bett (er ist gerade fünf geworden). Wir haben es schon öfter versucht, aber er schläft total schlecht ein und total unruhig in seinem Bett alleine und bei uns schläft er so super, also hab ich es aufgegeben! Mein zweiter Sohn (2,5) schläft von Anfang an in seinem eigenem Bett!

sebbl: Man sollte es nicht übertreiben (länger als bis drittes Lebensjahr), aber ohne Nähe wird das Kind nie Bindung zu anderen Menschen finden können. Also Kuscheln auch in späteren Lebensjahren erwünscht, aber übertreibt es nicht, sonst verläuft der Ödipus-Konflikt negativ, der Junge wird schwul! Hört auf euren Menschenverstand! Und geht auf die Bedürfnisse des Kindes ein! Der Instinkt der Eltern ist meist richtig!

Brita: Ist Körperkontakt etwas Schlimmes? Gibt es auch andere Säugetiere, die ihren Nachwuchs woanders, als in unmittelbarem Kontakt schlafen lassen? Das getrennte Schlafen - und vor allem, das eigene Kinderzimmer - ist eine Entwicklung der letzten 100 Jahre. Psychische Erkrankungen im Erwachsenenalter nehmen zu. Ob es da Zusammenhänge gibt? Schlafen im Kinderzimmer JA - wenn dort auch Geschwister sind. Ansonsten ist es Isolation in einem schutz- und anlehnungsbedürftigem Alter.

Irina: Unser Kleiner hat zunächst in seinem Bettchen bis zum fünften Monat bei uns im Schlafzimmer geschlafen. Dann kam er in sein eigenes Zimmer ohne Probleme, dort schläft er heute zwölf Stunden durch und wenn er wach wird kann er noch zu uns ins Bett morgens, Je länger die Babies/Kinder im Elternbett schlafen, desto schwieriger wird es, sie an ein eigenes Bett zu gewöhnen, zumindest sagt dies die Erfahrung aus unserem Bekanntenkreis, darum lieber eigenes Bett und eigenes Zimmer.

Kerstin: Meine Großen sind 14 und elf, jede hat ihr Zimmer. Jetzt dürfen Sie raten, wie die schlafen. Entweder bei der einen oder der anderen oder bei mir. Und ich werde tatsächlich gefragt, ob ich nicht bei ihnen oder sie bei mir schlafen dürfen.

Mama: Man ist zwar 24 Stunden Eltern, aber hat man nicht auch mal das Recht, ein bisschen Zeit für sich zu haben? Auch eine "Supermutti" hat mal das Bedürfnis, ein paar Minuten am Tag Ruhe zu haben. Warum soll dann die Ruhe nicht in der Nacht stattfinden?!

S.C.: Warum wird immer und immer wieder propagiert, dass man sich die Kinder "vom Leib halten" soll? Natürlich wollen die Kinder nicht aus dem Bett der Eltern, wenn sie sich einmal daran gewöhnt haben. Klar: Weil es für sie das "Paradies auf Erden" ist - geschützter und geborgener kann man sich als Kind nicht fühlen. Selbst die Eltern schlafen nicht alleine - weil keiner alleine schlafen will, wenn's irgendwie geht. Warum den Kindern das verwehren, was man sich selbst zugesteht?

Nordlicht: Wie würde man reagieren, wenn Eltern stets zu ihren Kindern ins Zimmer/Bett kämen, um dort zu schlafen? Jeder sollte sein eigenes Reich haben. Das ändert doch nichts daran, dass man miteinander kuscheln kann und sich nahe ist.

Markus: Wir haben vier Kinder. Das erste wurde nach der "alten Meinung" Kinder gehören nicht ins Elternbett aufgezogen. Wir haben das bitter bereut! Alle anderen drei schliefen die ersten ein bis zwei Jahre bei uns im Bett und das war auch gut so! Warum? Erstens, es ist beim Stillen einfacher, ruhiger, stressfreier für Mama, Kind und Papa. Zweitens: Wir haben mit den Dreien eine so innige Beziehung, dass ich als Vater es bitter bereue, es beim ersten nicht so gemacht zu haben!

Minnie: Wahrscheinlich bin ich für viele eine Rabenmutter, aber meine Tochter hat ab dem Alter von sechs Wochen im eigenen Zimmer geschlafen und - siehe da - ab da hat sie durchgeschlafen. Ins Ehebett kam sie nur, als sie krank war, und wir haben heute (sie ist jetzt 16) ein super Mutter-Tochter-Verhältnis. Also vielleicht doch alles richtig gemacht?

Mama von 4 Kindern: Lasst doch die Kinder entscheiden! Sie wissen ganz genau was Ihnen gut tut! Die Kinder sind die wahren Experten!

Hank: Elternbett = Bett für die Eltern, Kinderbett = Bett für die Kinder und nichts anderes. Die Kinder haben ihr Zimmer, um in Ruhe die Nacht zu verbringen und sich genau den Schlaf zu holen, den sie brauchen. Deswegen abends zusammen essen, anschließend noch ein Spiel oder Buch lesen und dann Rollo runter, gute Nacht, Licht aus.

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