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Neurodermitis: Wie lässt sich das Risiko verringern?

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Hauterkrankung  

Neurodermitis: Wie lässt sich das Risiko verringern?

06.11.2008, 12:27 Uhr | rev; ots

Damit es später nicht juckt: Wie lässt sich das Vererbungsrisiko bei Neurodermitis verringern?Damit es später nicht juckt: Wie lässt sich das Vererbungsrisiko bei Neurodermitis verringern? (Foto: dpa)Die Anlage für Neurodermitis wird meist vererbt. Haben beide Eltern die Hauterkrankung, liegt die Wahrscheinlichkeit bei 60 bis 80 Prozent, dass das Ekzem oder eine Allergie auch beim Nachwuchs auftritt. Diese Risikokinder kann man aber bis zu einem gewissen Grad schützen.

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Unbedingt auf Ernährung achten

Professor Dr. med. Ulrich Wahn von der Klinik für Pädiatrie der Charité Berlin rät im Apothekenmagazin "Baby und Familie" dazu, Säuglinge mindestens vier Monate ausschließlich zu stillen. Geht das nicht, sollten die Kleinen hypoallergene Säuglingsmilch bekommen. Das ist eine spezielle Flaschennahrung auf Eiweißhydrolysatbasis. Leiden sie bereits unter Neurodermitis kann hydrolisierte Milch sinnvoll sein. In solcher Milch sind die Eiweiße aufgespalten, so dass sie nicht mehr den starken, allergieauslösenden Effekt haben wie Eiweiße in normaler Kuhmilch oder in gängiger Säuglingsmilch auf Kuhmilch-Basis. Eine allgemeine Diät zur Allergieprävention gebe es nicht, betont Wahn. Vielmehr können Diäten zu Mangelsituationen führen.

Hunde und Katzen: Besser nicht!

Um Allergien zu vermeiden, sollten Eltern besonders die Hausstaubmilben-Gefahr und Schimmelbildung im Haus im Auge haben. Beides sind häufige Allergie-Auslöser. Auch Rauchen muss in den Räumen, in denen sich Kinder aufhalten, tabu sein. Ist eine erbliche Vorbelastung gegeben, sollte man auf Hunde und Katzen verzichten, wie Wahn erklärt.

In Zukunft: Schluckimpfung

Die Medizin kann in Zukunft vielleicht sogar mit einer Impfung helfen. Wissenschaftler der Charité werten gerade eine Studie aus, für die stark gefährdete Babys eine Schluckimpfung erhielten. In Kürze sollen erste Ergebnisse vorliegen.

Gesundheit Kinder gestresster Eltern häufiger krank

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