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Komasaufen kostet die Krankenkassen Millionen

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Alkohol  

Komasaufen kostet die Krankenkassen Millionen

06.11.2008, 15:12 Uhr | ots; WDR Radio 1LIVE; ruf

Komasaufen kostet die Krankenkassen Millionen. Komasaufen kostet die Krankenkassen Millionen. (Foto: dpa)Die Kosten für die Behandlung von Jugendlichen mit Alkoholrausch sind in den vergangenen Jahren gestiegen. Das geht aus einer Umfrage des jungen WDR-Radios "1LIVE" unter den großen deutschen gesetzlichen Krankenkassen hervor. Demnach kostete die Behandlung von jungen Leuten unter 20 Jahre, die mit der Hauptdiagnose "akuter Rausch" ins Krankenhaus eingeliefert wurden, die befragten Kassen im Jahr 2007 rund 11,6 Millionen Euro. 2005 waren es noch 9,7 Millionen Euro. Damit sind die Ausgaben binnen zwei Jahren um 1,9 Millionen Euro gestiegen.

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Viele Krankenkassen befragt

1LIVE befragte die vier größten Ersatzkassen DAK, TK, Barmer und KKH sowie den AOK-Bundesverband und den Bundesverband der Betriebskrankenkassen (BKK). Insgesamt gab es unter den befragten Krankenkassen im Jahr 2007 rund 20.400 Fälle, in denen Jugendliche mit akutem Rausch ins Krankenhaus eingeliefert wurden. 2005 waren es noch rund 17.400.

Jungs trinken häufiger


Junge Männer wurden dabei öfter ins Krankenhaus eingeliefert als junge Frauen. Offenbar lassen sie sich stärker von der Alkoholwerbung beeindrucken als Mädchen. Bei der Techniker Krankenkasse (TK) waren 2007 1134 eingelieferte Patienten männlich und 688 weiblich. Ähnlich sieht das Verhältnis bei der DAK aus.

Folgen für die Gesundheit

Schlimmer als für die Krankenkassen sind die Folgen aber für die Jugendlichen selbst. Experten warnen, dass ein Komarausch nicht mit einem normalen Rausch zu vergleichen ist. Die Schädigungen im Gehirn, die durch einen solchen Exzess entstehen, sind enorm und können sich auch langfristig auswirken. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, sieht ein Problem in der mangelnden Vorbildfunktion der Eltern. Außerdem sei es für die Jugendlichen viel zu leicht, an alkoholische Getränke heranzukommen. Die sehr auf Jugendliche fixierte Alkoholwerbung sei ein ebenfalls nicht unbedeutender Faktor.

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