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Modedroge: Immer mehr Jugendliche rauchen "Spice"

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Drogen  

Modedroge: Immer mehr Jugendliche rauchen "Spice"

27.11.2008, 12:38 Uhr | rev; ots, dpa

Spice: Neuer Drogentrend bei Jugendlichen. (Bild: dpa)Spice: Neuer Drogentrend bei Jugendlichen. (Bild: dpa)Es gilt als die neue Modedroge: "Spice". Dahinter verbirgt sich eine Kräutermischung, die unter anderem Blauen Lotus, Indischen Lotus und Meeresbohne enthält. Sie ist als Räucherwerk - ähnlich einem Räucherstäbchen - frei verkäuflich und wird bisher in Deutschland nur als untauglich für den Verzehr deklariert. Tatsächlich rauchen aber immer mehr Jugendliche Spice.
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"Jede Mischung ist anders"

Spice hat psychoaktive Wirkungen und wird von Konsumenten ähnlich wie Cannabis geraucht, hat die Fachstelle für Suchtfragen in Berlin beobachtet. Und das ist keine gute Idee, sagte die Leiterin Kerstin Jüngling dem dpa-Themendienst. Zum einen könne niemand sagen, wie Spice wirkt: "Denn jede Mischung ist anders. Das kontrolliert ja niemand." Bisher falle zwar keiner der nachgewiesenen pflanzlichen Wirkstoffe unter das Betäubungsmittelgesetz. Michael Musalek, Leiter der Anton-Proksch-Suchtklinik in Wien, warnt trotzdem vor den Folgen des missbräuchlichen Konsums. "Es ist erstaunlich, dass die Leute glauben, solche Biodrogen seien gesund", sagte er. "Bei synthetischen Mitteln wissen wir wenigstens, was drin ist."

Unterschiedliche Wirkung

Zum anderen reagiere jede Person unterschiedlich auf die Substanzen: "Bei einem 40-Kilo-schweren Mädchen wirkt das ganz anders als bei einem 80-Kilo-Mann", so Jüngling. Psychoaktive Substanzen beeinflussen die Gefühle. Wer gerade schlecht drauf ist, fühlt sich hinterher unter Umständen noch viel mieser, sagte Jüngling. Mit vier bis acht Stunden hält der Rausch außerdem ziemlich lange an, was viele unter Stress setze.

Noch kein Verbot in Deutschland

Obwohl Experten vor dem Konsum der Kräutermischung warnen, plant die Bundesregierung kein schnelles Verbot von Spice. Es lägen noch "keine belastbaren wissenschaftlichen Ergebnisse" zu Spice vor, sagte Sabine Bätzing, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, der ZEIT. Mit einem Verbot sei frühestens in einigen Wochen zu rechnen. In der Schweiz ist Spice hingegen bereits seit Ende 2007 verboten, in Österreich soll das Produkt bald unter das Arzneimittelgesetz fallen.

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