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Nabelschnurblut – nur Geschäft oder Vorsorge?

03.12.2008, 14:20 Uhr | Robert Scholz

Nabelschnurblut enthält begehrtes Zellgut.Nabelschnurblut enthält begehrtes Zellgut. (Bild: dpa)Hoffnung oder Kritik: Kaum ein Thema spaltet Eltern und Mediziner so stark, wie die Diskussion um die Einlagerung von Nabelschnurblut. Die Entnahme, Aufbereitung und Lagerung von Nabelschnurblut - vor allem der darin enthaltenen Stammzellpopulation gilt als Geschäft für die Zukunft. In aufwendigen PR- und Imagekampagnen werden unter anderem von der börsennotierten Firma Vita34 viele Hoffnungen transportiert. Mittlerweile landen rund zwei Prozent des jährlich bei Geburten anfallenden Nabelschnurblutes für die nächsten 20 oder 25 Jahre bei minus 196 Grad Celsius in flüssigem Stickstoff. Aber diese Lagerung hat auch ihren Preis und auf die Frage nach Sinn und Unsinn, Geschäftemacherei oder Gaukelei gibt es derzeit die unterschiedlichsten Antworten.

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Begehrtes Zellgut

Irgendwann zwischen dem sechsten und neunten Monat verlagert sich eine gesamte Versorgungsmechanik des Babys von der Leber und Milz in das Rückenmark - die Blutbildung. Die Blut bildenden Stammzellen durchlaufen bei diesem Prozess den gesamten Kreislauf des Kindes. Damit findet sich auch in der Nabelschnur das seit Jahren viel diskutierte und noch mehr begehrte Zellgut.

Stammzellen – der Urgrund des Lebens

Stammzellen sind die Urzellen des Körpers. Nach ihrer ersten Teilung entwickeln sich die Spezialisten und die Universalisten. Erstere bilden spezifische Gewebe und legen damit bestimmte Funktionen für das jeweilige Organ fest. Sie erneuern dieses außerdem turnusmäßig nach ihrem Absterben durch neue Zellen. Die Universalisten können sich in jede Richtung entwickeln, sie tragen aber nicht den kompletten Bauplan des Menschen. Sie sind die kleinen Götter im Mikrouniversum, und deswegen entsprechend begehrt bei Forschern. Leider enthalten diese Götter auch alle negativen genetischen Botschaften und senden diese in das Riesenreich der Körperzellen hinaus. Und, es gibt sie im Nabelschnurblut nur in therapeutisch unzureichender Menge.

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