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Arzneimittel: Schädliche Stoffe in Medikamenten für Frühchen

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Frühchen  

Schädliche Stoffe in Medikamenten für Frühchen

23.01.2009, 11:21 Uhr | mmh, dapd

Arzneimittel: Schädliche Stoffe in Medikamenten für Frühchen. Frühchen liegt da mit Schlauch im Mund.

Falsche Medikamnte für Frühchen? (Bild: Imago)

Frühgeborene Babys werden oft mit Medikamenten behandelt, die schädliche Stoffe enthalten. Dabei kann deren Menge sogar Werte übersteigen, die bei Erwachsenen als bedenklich gelten, wie eine britische Studie zeigt.

Frühchen-Studie in England

Die Mediziner der Universität Leicester untersuchten 38 Frühchen, die vor der 31. Schwangerschaftswoche zur Welt kamen und unter 1.500 Gramm wogen. Während der bis zu neunwöchigen Behandlung bekamen die Kinder eine Vielzahl flüssiger Präparate, von Vitamintropfen über Eisen bis zu Arzneien wie Furosemid und Dexamethason. Manche dieser Mittel enthalten Hilfsstoffe, die etwa die Einnahme, die Absorption oder die Konservierung vereinfachen sollen.

Aufnahme teils höher als für Erwachsene empfohlen

Getestet werden die Substanzen jedoch meist nur an Erwachsenen. Die Analyse der verabreichten Arzneien ergab, dass die Frühchen etwa die Stoffe Ethanol und Propylenglykol erhielten, die die Nerven schädigen können. Fast die Hälfte der Kinder nahmen im Verhältnis zum Körpergewicht mehr Sorbitol auf, als für Erwachsene empfohlen wird. Bei allen Babys, die Dexamethason bekamen, wurde auch die empfohlene Menge Propylenglykol überschritten. Andere Mittel enthielten den Farbstoff Ponceau 4R, der im Ruf steht, die Entwicklung des Nervensystems zu schädigen. Zwar betonen die Forscher in der Zeitschrift "Archives of Disease in Childhood", es sei schwierig für die Hersteller, Produkte nur für bestimmte Altersgruppen zu konzipieren. Zudem sei der Zusatz mancher Hilfsstoffe notwendig. Allerdings sollten die Firmen diese Stoffe samt der damit verbundenen Risiken auflisten.

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