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Impfungen bei Kindern: Grafik zu Impfungen und Impfstoffen

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Impfung  

Interaktive Grafik: Was Eltern über Impfungen wissen sollten

05.03.2013, 16:32 Uhr | t-online.de, dpa

Impfungen bei Kindern: Grafik zu Impfungen und Impfstoffen. Impfungen: Die wichtigsten Impfungen für Kinder in der Übersicht.  (Quelle: Newslab)

Die wichtigsten Impfungen für Kinder in der Übersicht. Klicken Sie auf die Grafik. (Quelle: Newslab)

Seit es Impfungen gibt, sind gefährliche Krankheiten weltweit stark zurückgegangen. Doch immer wieder warnen Experten, dass Kinder nicht mehr ausreichend geschützt sind, was beispielsweise immer wieder zu Masern-Epidemien führt. Gleichzeitig werden Eltern von kursierenden widersprüchlichen Informationen verunsichert. Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts empfiehlt Impfungen gegen zwölf Krankheiten für die ersten 24 Lebensmonate eines Kindes. Laut einem Urteil des Bundesgerichtshofes vom 15. Februar 2000 sind diese Empfehlungen als medizinischer Standard vorgegeben. Unsere interaktive Grafik zeigt die wichtigsten Impfungen für Kinder, den aktuellen Impfkalender und die Geschichte der Impfstoffe.

Fundierte Impfberatung ist wichtig

Ob bei Kindern alle zwölf Impfungen tatsächlich erfolgen, entscheiden allein die Eltern. "Viele Eltern sind verunsichert", sagt Sigrid Ley-Köllstadt vom Deutschen Grünen Kreuz (DGK) in Marburg. Welche Impfung ist wichtig? Was ist gut für mein Kind? "Auf der Suche nach Antworten nutzen viele Eltern das Internet und stoßen dabei auf eine Menge falscher Informationen." Ley-Köllstadt empfiehlt Eltern dringend, sich vom Kinderarzt beraten zu lassen oder zumindest auf zertifizierte Informationsseiten im Internet zu achten. Nur eine gute Beratung kann Ängste nehmen, Vorurteile abbauen und über Nebenwirkungen fundiert informieren.

"Impfungen retten Leben"

Dass Kinder geimpft werden müssen, dürfe heute nicht mehr zur Debatte stehen, sagt die Ärztin vom DGK. "Die Impfungen retten Leben." Schnell entwickelt sich zum Beispiel aus einer kleinen Verletzung ein Wundstarrkrampf: "Nur dem Impfen haben wir zu verdanken, dass Kinder diese Krankheiten nicht mehr bekommen." Doch aus den Augen - aus dem Sinn: "Dadurch, dass diese Erkrankungen nicht mehr präsent sind, scheint der Gedanke bei vielen Menschen näher zu rücken, dass auch keine Gefahr mehr besteht." Doch das Gegenteil ist der Fall: "Wird eine Gesellschaft nicht konsequent durchgeimpft, kehren diese Krankheiten zurück."

Auch Eltern sollten ihren Impfstatus kennen

Aber auch Eltern sollten ihren Impfstatus im Blick behalten. Untersuchungen ergaben, dass rund 25 Prozent der Erwachsenen nicht wissen, ob sie selbst ausreichend gegen Pocken, Masern, Mumps oder Röteln geimpft sind. Und nur 30 Prozent sind sicher gegen Keuchhusten geimpft. "Gerade in diesem Fall sollte aber die Umgebung eines Säuglings einen Schutzraum darstellen, weil diese Kleinsten, solange sie nicht selbst geimpft werden können, in der höchsten Gefahr schweben", warnt Martina Lenzen-Schulte, Medizinfachautorin aus Freiburg.

Mediziner empfehlen daher nicht nur, den Impfkalender der Kinder regelmäßig einzusehen und zu aktualisieren, sondern auch den eigenen. Impfungen sind nicht nur ein wichtiger Individualschutz, sondern senken das Erkrankungsrisiko aller Menschen einer Gesellschaft: "Es geht auch um den Herdeneffekt: Wenn viele gegen eine Krankheit geimpft werden, schwirrt der Erreger immer seltener herum", sagt Lenzen-Schulte. So sind auch Menschen geschützt, die selbst nicht geimpft sind.

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