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Übergewicht: Forscher finden für Adipositas verantwortliche Genvarianten

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Übergewicht  

Für Adipositas verantwortliche Genvarianten gefunden

30.03.2009, 12:21 Uhr | rev; ots

Forschung: Bisher unbekannte Genvarianten für Adipositas mitverantwortlich.Forschung: Bisher unbekannte Genvarianten für Adipositas mitverantwortlich. (Bild: Archiv)Eine internationale Forschergruppe, zu der auch Wissenschaftler des Adipositas-Zentrums der Klinik Lindberg Winterhur gehören, hat unter Mitwirkung von über 2000 Patienten aus Winterthur herausgefunden, dass drei bisher unbekannte Genvarianten für bis zu 50 Prozent der Adipositas mit BMI über 35kg/m2 mitverantwortlich sind.

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Frühzeitiges Erkennen

Die neu gewonnenen Erkenntnisse ermöglichen es zu verstehen, warum die einen Menschen bei gleicher Ernährung und Aktivität übergewichtig werden, während andere, ohne auf Ernährung und Bewegung zu achten, schlank bleiben. Die Entdeckung könnte auch helfen, das Risiko von Übergewicht schon bei Kindern zu erkennen und frühzeitig die entsprechenden Maßnahmen zu ergreifen.

Genvarianten liegen im Gehirn

Alle diese Genvarianten kommen im Gehirn vor und sind mit Essverhalten sowie Energieregulation verbunden. Der Chefarzt des Adipositas-Zentrums der Klink Lindberg, PD Dr. Fritz Horber, hat mit über 4000 Operationen die europaweit größte Erfahrung mit Adipositas-Patienten. Er konnte innerhalb von sieben Jahren die Sterblichkeit der operierten Patienten gegenüber nicht operierten um 60 Prozent senken.

Prävention möglich?

Ob in Zukunft eine gezielte, frühzeitige Veränderung des Lebensstils bei Übergewichts-Risikopatienten die Entwicklung von krankhafter Adipositas verhindern wird, ist eine wichtige gesundheitspolitische Frage.

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