Zeckensaison
Das sind die Symptome und Folgen von Zeckenbissen20.08.2013, 11:30 Uhr | rev, dpa
Im Sommer lauern Zecken im hohen Gras. Wir zeigen, wie man die Parasiten richtig entfernt und was Sie sonst noch über Zecken wissen sollten.
Je nach Wetterlage geht die Zeckensaison etwa von März bis Oktober. In dieser Zeit sollten Eltern ihre Kinder regelmäßig nach dem Aufenthalt im Freien nach Zecken absuchen. Da sich Krankheitserreger acht bis zwölf Stunden nach dem Zeckenbiss im Blut ausbreiten, müssen die Spinnentiere sobald wie möglich entfernt werden. Besucher eines Waldkindergartens haben ein besonders hohes Risiko, sich mit der von Zecken übertragenen Borreliose anzustecken, warnt der Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in Köln. Zecken halten sich gerne in hohem Gras sowie am Übergang vom Gebüsch oder Wald zur Wiese auf.
In der Regel zeigen Kinder bei einer Borreliose-Infektion zunächst eine bis mehrere Wochen nach dem Biss grippeähnliche Symptome. Fieber, Kopfschmerzen, Muskel- und Gliederschmerzen scheinen dann auf eine Erkältung hinzudeuten. Eine gerötete kreisförmige Hautstelle um den Stich herum kann bereits fünf Tage nach dem Stich auftreten und sich vergrößern, während sie im Zentrum verblasst. "Wir nennen dieses sehr charakteristische Symptom eine 'Wanderröte'", erklärt BVKJ-Sprecher Ulrich Fegeler. Amerikanische Untersuchungen haben ergeben, dass knapp 90 Prozent der Infizierten allein eine Wanderröte aufweisen.
Eine etwas seltenere Erscheinung ist das Lymphozytom, eine gerötete Hautverdickung zum Beispiel am Ohrläppchen, an den Brustwarzen oder am Hodensack. "Jede verdächtige Hautstelle, die sich vergrößert, auch wenn sie wie ein Insektenstich aussieht, sollten Eltern vom Kinder- und Jugendarzt untersuchen lassen", rät Fegeler. So werde eine mögliche Infektion rechtzeitig erkannt und behandelt.
Können sich die Bakterien dagegen weiter ausbreiten, sind Monate bis Jahre später Gelenkentzündungen möglich - bei Kindern oft in den Knie-, Finger-, Hand- oder Sprunggelenken sowie Ellenbogen. Etwa sechs Prozent der Kinder mit Lyme-Borreliose entwickeln solche Gelenkentzündungen. Manchmal befallen die Bakterien auch die Hirnhäute, die Augen, das Herz oder die Muskeln. Lähmungen sind dann die mögliche Folge.
Schätzungsweise jede vierte bis fünfte Zecke kann Borrelien übertragen, doch bricht die Krankheit nur bei circa ein bis zwei Prozent der Angesteckten aus. Eine einmal durchgemachte Borrelien-Infektion schütze nicht unbedingt vor einer erneuten Ansteckung, erläutert der BVKJ: Es gebe in Europa drei verschiedene Formen von Borrelien.
Ratgeber Zeckenbiss
Sie finden uns auch auf Facebook - jetzt Fan unserer "Eltern-Welt" werden und mitdiskutieren!
20.08.2013, 11:30 Uhr | rev, dpa
Kommentare
/ 0Top Partner
Diesen Artikel...
Diese Männer zeigen Zivilcourage und greifen ein. zum Video
Hier zeigt der Postbote Dave Jackson in Colorado echten Körpereinsatz. mehr
Für mehr Sicherheit, Schnelligkeit und Komfort. Zum Download
Der Vierbeiner macht es vor, das Kind macht es nach. Video
Der umfassende Ratgeber für Eltern und solche, die es werden wollen. mehr
Nutzen Sie jetzt Ihre Chance und nehmen Sie teil an unserem Facebook-Gewinnspiel. mehr
Einfach Fotos hochladen, schon kommt das Wunschkind. mehr
Tablet-PCs in verschiedenen Größen von allen Topmarken - jetzt zu Knallerpreisen bei eBay.de.
7 Flaschen Aurora + 2 Weingläser nur 49,- € statt 91,20 €. Jetzt zugreifen auf Hawesko.de.
Mit Tiefpreisgarantie: Patronen für Canon-, Epson- und HP-Drucker. bei druckerzubehoer.de
A-E
F-J
S-Z