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Strahlenbelastung  

Sonnencreme schützt nicht vor Hautkrebs

05.05.2009, 12:39 Uhr | iri, dpa

Sonnencreme schützt nicht vor Hautkrebs. Die meisten bekommen bis zum 18. Lebensjahr 80 Prozent der UV-Stahlendosis ihres gesamten Lebens ab.

Die meisten bekommen bis zum 18. Lebensjahr 80 Prozent der UV-Stahlendosis ihres gesamten Lebens ab. (Bild: Archiv)

Je intensiver die Haut UV-Strahlen ausgesetzt wird, desto höher ist das Risiko, später an Hautkrebs zu erkranken. Besonders wichtig ist Sonnenschutz den Angaben zufolge für Kinder und Jugendliche, die wesentlich mehr Zeit im Freien verbringen als Erwachsene. Deshalb bekommen die meisten bis zum 18. Lebensjahr bereits etwa 80 Prozent der UV-Strahlendosis ihres gesamten Lebens ab.

Babys überhaupt nicht in die Sonne

Dermatologen raten, Babys und Kleinkinder bis zu zwei Jahre überhaupt nicht der direkten Sonnenbestrahlung auszusetzen. Hintergrund: Bereits drei schwere Sonnenbrände während der Kindheit erhöhen das Hautkrebsrisiko um das Drei- bis Fünffache. Spezielle Sonnenschutzprodukte für Kinder enthalten mineralische Filter wie Zink- oder Titandioxid. Ihre feinen Pigmente gelangen nicht in den Körper, sondern legen sich wie ein Schutzmantel auf die Haut und reflektieren größtenteils die UV-Strahlen wie kleine Spiegel. Weiterer Pluspunkt: Sie sind meist frei von Parfum- und Konservierungsstoffen.

Sonnencremes sind kein Schutz vor Hautkrebs

Sonnencremes schützen zwar vor Sonnenbrand, nicht aber vor Hautkrebs. "Die durch UV-Strahlen bedingten Gen-Schäden in der Haut entstehen bereits lange, bevor ein Sonnenbrand beginnt", sagt Professor Eckhard Breitbart von der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention der Deutschen Krebshilfe in Bonn. Daher sollte die Creme nicht dazu genutzt werden, den Aufenthalt in der Sonne zu verlängern. Stattdessen empfiehlt die Krebshilfe, die pralle Sonne zu meiden und sich im Schatten aufzuhalten.

Sonnenbrille und Sonnenhut im Freien tragen

In der Sonne schützen vor allem Kleidung aus leichtem, aber sonnendichtem Gewebe, sowie ein Hut oder eine Kappe vor der schädlichen UV-Strahlung. Außerdem rät die Krebshilfe zu einer guten Sonnenbrille und zu Schuhen, die den Fußrücken bedecken. Alle unbedeckten Hautstellen gehören generell mit Sonnenschutzmittel eingecremt.

Hautkrebserkrankungen steigen

Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 140.000 Menschen an Hautkrebs, davon mindestens 22.000 an der lebensgefährlichen Variante, dem sogenannten Schwarzen Hautkrebs. Etwa 3000 Patienten sterben pro Jahr daran.

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