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Schweinegrippe: Kinderärzte fordern kindgerechten Impfstoff

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Schweinegrippe  

Kindgerechter Schweinegrippe-Impfstoff gefordert

12.10.2009, 14:09 Uhr | dapd

Kinderärzte fordern einen kindgerechten Impfstoff gegen die Schweinegrippe. (Bild: Imago)Kinderärzte fordern einen kindgerechten Impfstoff gegen die Schweinegrippe. (Bild: Imago)Kinderärzte fordern auch für ihre kleinen Patienten einen möglichst verträglichen Impfstoff gegen die Schweinegrippe. Ein Impfstoff ohne Zusätze wie in den USA solle auch Kindern zur Verfügung gestellt werden, verlangte der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), Wolfram Hartmann.

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Bisher keine Therapiemöglichkeiten für kleine Kinder

Er betonte die Schutzwürdigkeit gerade kleiner Kinder: "Wir haben überhaupt keine Therapieoption." Die Antigrippemittel Tamiflu oder Relenza seien für Kinder unter einem Jahr nicht zugelassen. Hartmann empfahl eine Schweinegrippe-Impfung vor allem für kleine sowie für chronische kranke Kinder, zum Beispiel mit Atemwegs- oder Herzerkrankungen. Kinder mit ihrem unreifen Immunsystem seien besonders gefährdet, dies zeigten Erfahrungen aus anderen Ländern, betonte er. Reihenimpfungen lehnen die Kinderärzte ab. Erst nach sorgfältiger Prüfung der Krankheitsgeschichte sollten Kinder und Jugendliche von ihrem behandelnden Arzt geimpft werden.

US-Impfstoff ohne Zusätze

In Europa sind nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums inzwischen drei unterschiedliche Impfstoffe zugelassen, darunter auch einer ohne Zusatzstoffe (Adjuvantien). In den vergangenen Wochen hatten Kritiker wiederholt darauf verwiesen, dass der in den USA im September zur Anwendung freigegebene A(H1N1)-Impfstoff verträglicher sei als der von der Bundesregierung bestellte. So hatte der Ärztliche Direktor des Gemeinschaftskrankenhauses Witten-Herdecke, Stefan Schmidt-Troschke, erklärt, der für Deutschland georderte Impfstoff enthalte Verstärker, die das Immunsystem der bei der relevanten Zielgruppe, nämlich junge Menschen, Schwangere und Kinder, stark schwächen könne. In den USA enthalte der Impfstoff keine Verstärker, sagte Schmidt-Troschke, der Vorsitzender des Vereins Ärzte für individuelle Impfentscheidung ist.

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