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Milchprodukte für Kinder: Harte Kritik von Foodwatch

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Ernährung  

"Zuckerbomben" für Kids im Milchregal

13.11.2009, 09:55 Uhr | AFP

Milchprodukte für Kinder: Harte Kritik von Foodwatch. Viele Milchprodukte für Kinder sind nichts als "Zuckerbomben".

Viele Milchprodukte für Kinder sind nichts als "Zuckerbomben". (Bild: Archiv)

Das Milchregal beherberge jede Menge Zuckerbomben, die sich als besonders wertvoll ausgeben, kritisierte die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch. Milchprodukte speziell für Kinder haben oft einen sehr hohen Zuckergehalt und sind daher alles anderes als gesund. Als Beispiel nannte Foodwatch das Getränk "Monte" von Zott: Ein kleines Fläschchen mit 200 Millilitern enthalte acht Stück Würfelzucker und damit mehr als dieselbe Menge Coca Cola. Dieses Getränk als gesund zu bewerben, wie Zott es tut, sei "eine besonders perfide Form von Etikettenschwindel", sagte Anne Markwardt, die Leiterin der Foodwatch-Kampagne abgespeist.de.

"So notwendig wie acht Stück Zucker?"

Foodwatch wirft Zott beim Produkt "Monte" Etikettenschwindel vor. (Bild: Zott)Foodwatch wirft Zott beim Produkt "Monte" Etikettenschwindel vor. (Bild: Zott) Der Drink "Monte" von Zott enthält 12,7 Gramm Zucker pro 100 Milliliter, so steht es auf der Verpackung. Laut Zott ist "Monte" nicht nur eine „beliebte Zwischenmahlzeit“ und ein „gesunder Drink“, sondern auch der „ideale Begleiter für Schule und Freizeit“. „Zwischenmahlzeit“, das klingt nach einem ausgewogenen Pausensnack. Zott selbst erklärt, eine Zwischenmahlzeit sei ein Produkt, das zwischen den Hauptmahlzeiten verzehrt werde und „die notwendigen Nährstoffe“ liefere. "So notwendig wie acht Stück Zucker?", fragt Foodwatch erbost auf ihrer Seite abgespeist.de und spricht ausdrücklich von "Schwindel".

Größte Zuckerbombe gesucht

Foodwatch ruft die Verbraucher auf, im Kühlregal nach weiteren zuckrigen Milchprodukten zu suchen und bis Ende November auf abgespeist.de als größte Zuckerbombe vorzuschlagen. Die Angaben finden sich laut Markwardt mittlerweile bei den meisten Produkten im Kühlregal auf der Verpackung, wenn auch manchmal nur winzig klein und daher schwierig zu erkennen. Sei bei Milchprodukten nur der Kohlehydrate-Wert angeben, liege der Zuckergehalt "relativ nah dran". Genaue Auskunft bekomme der Verbraucher dann mit einem Anruf beim Hersteller.

Ampel auf rot für "Monte"

Die Verbraucherorganisation fordert die Einführung der Ampelkennzeichnung, um den Nährwertgehalt für Lebensmittel verständlich auszuweisen. Im Fall von "Monte" würde die Ampel für den Zuckergehalt rot anzeigen. Foodwatch wendet sich mit seiner Kampagne abgespeist.de gegen irreführende Werbepraktiken von Lebensmittelherstellern. Dazu stellt die Organisation auf ihrer Internetseite regelmäßig Produkte vor, die nach ihren Angaben nicht halten, was sie versprechen.

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