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Hirninfarkte  

Schlaganfälle bei Kindern häufiger als bislang bekannt

23.11.2009, 12:23 Uhr | dapd

Kinder und Jugendliche sind weitaus häufiger von Schlaganfällen betroffen als bislang bekannt.Kinder und Jugendliche sind weitaus häufiger von Schlaganfällen betroffen als bislang bekannt. (Bild: Imago)Kinder und Jugendliche erleiden weitaus häufiger Schlaganfälle als bislang bekannt. Die Zahl solcher Hirninfarkte ist bei Menschen bis 19 Jahren mehr als doppelt so häufig wie angenommen. Das berichtet Hans-Jürgen Nentwich vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte unter Berufung auf eine neue US-Studie. Denn in den Krankenakten seien meist andere, begleitende Leiden oder Folgeerscheinungen wie Lähmungen oder Krämpfe kategorisiert.

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2,6 von 100.000 Kindern jährlich betroffen

In Deutschland trifft nach Angaben der Universität Münster, die bundesweite Daten sammelt, etwa 2,6 von 100.000 Kindern jährlich der Schlag. Vermutlich sei die Dunkelziffer aber auch hier höher. "Die frühzeitige Erkennung von Schlaganfällen bei Kindern ist von großer Bedeutung, um Einschränkungen in der motorischen und geistigen Entwicklung soweit wie möglich zu verhindern", betont Nentwich. Auslöser seien bei jungen Menschen oft Herzfehler, Gefäßverletzungen oder -entzündungen. Letztere könnten durch Virenerkrankungen wie Windpocken verursacht worden sein.

Windpocken mögliche Ursache

In Ländern ohne routinemäßige Windpockenimpfung bei Kindern lassen sich nach Angaben des Professors bis zu einem Drittel aller Schlaganfälle im Kindesalter auf diese Virusinfektion zurückführen. Gegen Windpocken erhalten Jungen und Mädchen nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut Ende des ersten Lebensjahres beziehungsweise im zweiten Lebensjahr zwei Mal eine Impfung. Ungeimpfte junge Menschen zwischen dem neunten und 17. Lebensjahr, die noch keine Windpocken-Erkrankung durchgemacht haben, sollten diese Impfung nachholen, rät Nentwich.

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