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Radfahren: Kinderhelme im Test

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Radfahren: Kinderfahrradhelme  

Gute Noten für Kinderfahrradhelme "Made in Germany"

05.03.2010, 09:00 Uhr | nak, Ökotest

Radfahren: Kinderhelme im Test. Junge mit Fahrradhelm fährt Laufrad.

Ein Fahrradhelm gehört auf jeden Kinderkopf (Bild: Imago).

Laufrad, Roller, Fahrrad - ein Fahrradhelm gehört einfach zur Grundausstattung jedes Kindes. Denn Kinder sind besonders unfallgefährdet. Doch welcher Fahrradhelm schützt bei einem Sturz den Kopf des Kindes am besten und hat zudem keine Schadstoffe in den Innenpolstern und Trageriemen? Dieser Frage ist das Verbrauchermagazin "Öko-Test" nachgegangen. Zehn Kinderfahrradhelme unterschiedlicher Hersteller wurden getestet. Dabei haben die Experten erhebliche Qualitätsunterschiede festgestellt.

"Made in Germany" ist Qualitätsmerkmal

Chefredakteur Jürgen Stellpflug analysiert die Ergebnisse: "Made in Germany scheint im Fahrradbereich ein Qualitätsgarant zu sein. Schon beim Kinderfahrradtest schnitt das in Deutschland produzierte Rad am besten ab. Bei den Helmen ist die Situation gleich. Auch hier stammen die drei besten Produkte aus Deutschland." Diese gehören allerdings zur hochpreisigen Kategorie. Zwar haben auch die günstigeren Modelle, die allesamt in China produziert wurden, die Sicherheitsprüfung bestanden, doch bei der Verarbeitung schneiden sie nicht so gut ab. So sind oftmals beispielsweise die Oberschale und der Schaumkern nicht flächig verschweißt, sondern nur punktuell verklebt. Kritisch sieht "Öko-Test" zudem, dass sechs von zehn Herstellern Weichmacher in den Polstern verwenden.

Wie ein Helm gut passt

Nur ein gut sitzender Helm bietet die erforderliche Sicherheit. "Öko-Test" rät Eltern deshalb, darauf zu achten, dass der Helm zur Kopfform des Kindes passt. Das lässt sich überprüfen, indem das Kind den Kopf bei geöffneten Kinnriemen seitlich schüttelt. Der Helm darf nicht wackeln oder rutschen. Richtig positioniert ist der Fahrradhelm, wenn er bis an die Augenbrauen nach vorne geschoben ist, denn Kinder fallen vom Fahrrad in der Regel nach vorne.

Drei deutsche Testsieger

Diese Kinderfahrradhelme haben im Test am besten abgeschnitten: Der "Alpina Fahrradhelm Rocky, pearlwhite-pink hearts", der "Prinzessin Lillifee KED-Kinder-Fahrradhelm Meggy II" von DHG Knauer sowie der "Uvex Uvision Junior Spider".

Schadstoffbelastung kommt aus China

Eindeutiges Schlusslicht war der in China gefertigte "Hudora Kinderfahrradhelm joey Monsun, hellblau-gelb". Zwar ist er schon für 9,99 Euro zu haben, jedoch spricht gegen den Kauf das "ungenügende" Ergebnis bei der Schadstoffprüfung und das nur "ausreichende" beim Praxistest.

Tipps zum sicheren Fahrradfahren

Beim Kauf den Helm immer anprobieren. Oft stimmen die Größenangaben nicht, und nicht jeder Helm passt auch auf jeden Kopf. Kaufen Sie im Fachgeschäft. Vom Kauf im Discounter ist dagegen abzuraten, weil häufig vergleichbare Helme verschiedener Hersteller fehlen und auf den Wühltischen schnell wichtiges Zubehör verloren geht.

Ein Helm hält nicht ewig. Spätestens nach fünf Jahren sollte er ausgetauscht werden – mit der Zeit verliert der Kunststoff, aus dem er gefertigt ist, an Festigkeit. Älter als ein Jahr darf ein Helm zum Einkaufstermin nicht sein, Angaben stehen innen. Auch nach einem Sturz gehört der Helm in die Kunststoffsammlung. Danach ziehen sich Risse durch die Helmschale, die von außen oft kaum zu erkennen sind.

Kinder tragen sowieso meist hellere Kleidung als Erwachsene: Leuchtende Farben sind für die anderen Verkehrsteilnehmer leichter zu erkennen. Reflektoren am Anorak oder Helm erhöhen die Sichtbarkeit.

Fähnchen an biegsamen "Masten", die an den Gepäckträger geklemmt werden, erhöhen zudem die Sichtbarkeit. Besonders in Gebieten mit vielen parkenden Autos am Straßenrand, werden Kinder sonst leicht übersehen.

Vorbild der Eltern: Kinder lernen von den Eltern, beim Abbiegen deutlich Zeichen zu geben und sich umzusehen, damit andere Verkehrsteilnehmer das Verhalten der Kinder einschätzen können..

Sicheres Fahrrad: Fahrräder müssen regelmäßig auf ihre Verkehrssicherheit überprüft werden: Funktioniert das Licht? Ist der Lenker stabil? Sind die Pedale in Ordnung?


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