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Impfungen: Internet beeinflusst Impfbereitschaft von Eltern

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Impfbereitschaft  

Internet beeinflusst Impfbereitschaft von Eltern

12.03.2010, 13:24 Uhr | Medienagentur plassma

Impfungen: Internet beeinflusst Impfbereitschaft von Eltern. Internet beeinflusst Impfbereitschaft von Eltern.

Einzelfallberichte spielen bei der Entscheidungsfindung eine wesentliche Rolle. (Bild: Imago)

Viele Eltern lassen sich durch eine Online-Recherche darin beeinflussen, ob sie ihre Kinder impfen lassen oder nicht. Wie genau die Internet-Quellen auf die Entscheidungsfindung wirken, hat jetzt eine deutsche Forscherin untersucht.

Emotionale und persönliche Berichte

Laut Cornelia Betsch von der Universität Erfurt liefert eine einfache Google-Suche nach dem Stichwort "impfen" neben Seiten von Pharmafirmen und der öffentlichen Hand auch Ergebnisse wie Internetangebote von Impfkritikern und -gegnern. "Dort finden Eltern neben impfkritischen Argumenten häufig emotionale und persönliche Berichte, die von negativen Erlebnissen nach der Impfung berichten", erklärt die Psychologin.

Rolle bei Entscheidungsfindung

Einzelfallberichte spielen gemäß der Studienergebnisse eine wesentliche Rolle bei der Entscheidungsfindung, da sie ein Gefühl der Bedrohlichkeit auslösen und so auf das wahrgenommene Impfrisiko wirken. Eltern, die das Risiko des Impfens für hoch halten, haben ihre Kinder im Untersuchungszeitraum von fünf Monaten seltener impfen lassen.

Risikodarstellung

Zu einer Reduzierung der Impfbereitschaft führen demnach unter anderem Furchtappelle, die in Kombination mit impfkritischen Informationen präsentiert werden. Sie scheinen oft stärker zu wirken als Kampagnen, die auf die Vorteile des Impfens abzielen. "Aber auch das völlige Dementieren eines Risikos ist unter Umständen nicht von Vorteil. Die Impfintentionen waren höher, wenn ein Risiko als minimal dargestellt wurde, als wenn es als null dargestellt wurde", kommentiert Betsch die Forschungsergebnisse.

Mit Kinderarzt absprechen

Bei der Online-Recherche sollten Eltern sich vor Augen führen, welche Seiten sie besuchen und wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass es sich möglicherweise um seltene Einzelfälle handelt, die auf einer Webseite geschildert werden. Es kann sinnvoll sein, die im Internet aufgespürten Informationen mit einem Kinderarzt zu besprechen.

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