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Allergie  

Trennung der Eltern kann Allergien auslösen

13.10.2008, 18:35 Uhr

Die Trennung der Eltern kann zu Allergien führen.Die Trennung der Eltern kann zu Allergien führen. (Bild: dpa)Plötzlich ist der Papa weg oder zu Hause fliegen ständig die Fetzen, es wird gestritten und auch mal ein Teller aufgeworfen. Nicht nur für die Eltern sind solche Situationen Stress pur, auch die Kinder leiden darunter. Sie verstehen nicht, was gerade passiert, sie quälen Verlustängste oder sie fragen sich im Stillen, ob sie selbst Schuld daran sind, dass es immer Streit gibt und Papa ausgezogen ist. Umweltforscher haben jetzt herausgefunden, dass der psychische Stress bei Kindern häufig zu Allergien führt.
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Langzeitstudie bestätigt Zusammenhänge

Ein Umzug oder die Trennung der Eltern kann bei Kindern das Allergie-Risiko deutlich erhöhen. Das geht aus einer aktuell veröffentlichten Langzeitstudie über Zusammenhänge zwischen Lebensstil, Immunsystem und Allergien hervor. Diese wird vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig (UFZ), vom Helmholtz Zentrum München und vom Institut für umweltmedizinische Forschung (IUF) in Düsseldorf geleitet.

Psychischer Stress hat körperliche Folgen

Die Forscher hatten Blutproben von 234 Kindern im Alter von sechs Jahren untersucht. Dabei wurden erhöhte Blutkonzentrationen des Stresspeptides VIP (Vasoaktives Intestinales Peptid) im Zusammenhang mit einem Umzug oder der Trennung der Eltern gefunden. VIP könne eine Vermittlerrolle zwischen Stressereignissen im Leben und dem Immunsystem einnehmen, schreibt das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in einer Mitteilung. Erhöht war auch die Konzentration von Immunmarkern, die mit der Auslösung allergischer Reaktionen verbunden sind, wie das Zytokin IL-4. Die gesamten Studienergebnisse wurden von den Wissenschaftlern im Fachblatt "Pediatric Allergy and Immunology" veröffentlicht.

Manche Ereignisse ohne erhöhten Stress

Schwere Krankheiten oder der Tod von nahen Verwandten führten laut Helmholtz-Zentrum dagegen zu keinen auffälligen Veränderungen. Auch Arbeitslosigkeit der Eltern war nicht mit erhöhten Stresspeptidkonzentrationen im Blut der Kinder verbunden. Dass Stressereignisse einen Einfluss auf die Entwicklung von allergischen Krankheiten haben können, war bereits länger bekannt. Die Mechanismen dafür galten aber lange Zeit als ungeklärt. In der jetzt veröffentlichten Studie wurden erstmals Stressereignisse in den frühen Lebensjahren innerhalb einer großen epidemiologischen Studie mit Hilfe von Immunmarkern und Neuropeptiden untersucht. Parallel zu Blutuntersuchungen analysierten die Forscher verschiedenste soziale Faktoren im Umfeld der Kinder.

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