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Kik: Textildiscounter ruft Spielzeug zurück

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Rückrufaktion für Spielzeug von Textildiscounter Kik

26.04.2010, 12:05 Uhr | nak, Stiftung Warentest

Kik: Textildiscounter ruft Spielzeug zurück . Kik ruft das Bastelset "Mache Deine eigenen Magneten" zurück. (Quelle: Kik)

Kik ruft das Bastelset "Mache Deine eigenen Magneten" zurück. (Quelle: Kik)

Der Textildiscounter Kik ruft das Bastelset "Mache Deine eigenen Magneten" zurück. Das in China gefertigte Spielzeug enthält fast 0,1 Prozent giftiges und krebserregendes Formaldehyd, wie das Verbraucherportal test.de informiert.

Spärliche Infos zu Rückruf

Informationen zu dem Rückruf sind laut test.de kaum zu finden und Fragen werden von Kik bislang nicht beantwortet. Nach Informationen des offiziellen Produktwarnsystems der EU Rapex handelt es sich um ein Produkt aus China. In einer an der längeren Seite fast 30 Zentimeter langen Blisterkarte enthält es einige Holzteile in der Form von Schmetterlingen, sechs kleine Farbtöpfe sowie Magnetstreifen. Es kostet 1,99 Euro. Der EAN-Code lautet: 4847700912000000199. Laut Rapex ist es mit 910 Milligramm je Kilogramm Formaldehyd belastet, wie test.de berichtet. Die giftige und krebserregende Chemikalie kann Allergien, Haut-, Atemwegs- oder Augenreizungen auslösen.

Trotz Rückruf noch in Filialen?

Trotz des Rückrufs von Kik in der RAPEX Warnliste für gefährliche Produkte ist das Bastelset möglicherweise zumindest in einzelnen Filialen noch im Angebot, vermutet test.de. Nach einem Bericht des Online-Magazins cleankids.de war das Bastelset am Freitag zumindest in einer Filiale in Süddeutschland noch zu kaufen. Nach Darstellung von cleankids.de wusste das Personal der Filiale nichts von der Rückrufaktion. Nachdem sich die Kik-Mitarbeiter vor Ort bei der Zentrale im westfälischen Bönen erkundigt hatten, nahmen sie die Bastelsets aus dem Angebot, berichtet test.de.

Entschädigung für Kunden offen

Unklar blieb zunächst auch, ob es eine Entschädigung von Kik für betroffene Kunden gibt. test.de rät, das Spielzeug zurück in eine Kik-Filiale zu bringen und zumindest Erstattung des Kaufpreises zu verlangen. Denn bei mit langfristig gefährlichen Chemikalien belasteten Produkten seine die Chancen auf Schadenersatz trotz der eigentlich strengen Regeln für die Produkthaftung gering. Eine erst nach Jahren auftretende Krebserkrankung etwa ließe sich kaum einer bestimmten Ursache zuordnen. Selbst wenn feststeht, dass eine einzelne Chemikalie die Erkrankung ausgelöst hat, wird sich kaum dokumentieren lassen, dass der Betroffene allein durch ein bestimmtes Produkt mit dieser Chemikalie in Berührung kam.

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